article

Die Eigensicherung ist der Selbstschutz von Personen vor Gefahren für Leib oder Leben.

Der Begriff wird in gefahrgeneigten Berufen oder Tätigkeiten verwendet, u.a.:

Seefahrt


Bei starken Seegang müssen sich die Besatzung und die Passagiere vor dem Überbordgehen schützen, v.a. durch Gurtgeschirr (Lifebelt).

Hilfeleistung im Wasser


Rettungsschwimmer müssen sich von Umklammerungen von ertrinkungspanischen Schwimmern lösen können.

Feuerwehr


Hier ist das selbstständige Absichern im absturzgefährdeten Bereich bei der Feuerwehr gemeint. In der Absturzsicherung und Höhenrettung muss sich oft der Sichernde selbst sichern, während sein Truppmann von ihm gesichert wird.

Siehe auch: Eigenschutz

Klettern


Durch die steilen Hänge und Felsen müssen sich Kletterer durch verschiedene Techniken vor Abstürzen sichern.

Militär


Im Gefechtskampf wird die Eigensicherung durch die Abgabe von Schüssen aus Schußwaffen oder Stiche mit Bajonetten abgegeben.

Polizei


Kriminelle oder Störer greifen mitunter Polizeibeamte körperlich oder mit Waffen an. Daher ist ein Eigenschutz wichtig, um darauf effektiv reagieren zu können. Hierzu werden die Beamten eigens ausgebildet (Einsatzverhalten). Die einschlägigen Vorschriften bzw. Empfehlungen sind in der Polizeidienstvorschrift Nr. 450 (Selbstschutz der Polizei) bzw. im Leitfaden Nr. 371 geregelt.

Siehe auch:


Selbsthilfe, Notwehr, Nothilfe

Sicherheit | Taktik im Feuerwehreinsatz | Polizei | Klettern

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Eigensicherung".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld