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Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist eines der sieben Departemente in der Schweiz, es entspricht dem Aufgabenbereich den Aussenministerien in anderen Ländern. Jeweils einer der Bundesräte steht dem Departement vor.

Die Aufgabe des EDA besteht in der Wahrung der Interessen der Schweiz im und gegenüber dem Ausland. Mittel hierzu ist die schweizerische Aussenpolitik, deren Ziele in Art. 54 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) wie folgt festgelegt sind:

"Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen."

Auch im Aussenpolitischen Bericht 2000 des Bundesrats aus dem Jahr 2000 sind die Ziele formuliert. Es wurden fünf Hauptaufgaben für die Aktivitäten festgelegt:

  • Wahrung und Förderung von Sicherheit und Frieden
  • Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat
  • Förderung der Wohlfahrt
  • Abbau sozialer Gegensätze
  • Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Das EDA hieß ursprünglich "Politisches Departement" (PD) und der jeweilige Bundespräsident übernahm die Leitung für ein Jahr. 1888 wurde das Departement von Numa Droz umgestaltet und nahm den Namen "Departement des Äussern" an. Droz stand dem Departement für fünf Jahre vor, gefolgt von Adrien Lachenal, welcher dem Departement drei Jahre vorstand. 1896 kehrte der Bundesrat dann wieder zum ursprünglichen System zurück, so dass ein Bundesrat nur jeweils für ein Jahr dem Departement vorstand.

Seit 1914 hat das Politische Departement seine Bedeutung als Präsidialamt verloren und seit 1979 firmiert das Departement unter seinem heutigen Namen.

Departementsvorsteher


Weblinks


Department (Schweiz) | Außenpolitik (Schweiz)

Foreign relations of Switzerland | Departement van Buitenlandse Zaken (Zwitserland)

 

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