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Wappen Karte
Wappen map at ehrenhausen.png
Basisdaten
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Bundesland: Steiermark
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Politischer Bezirk: Leibnitz (LB)
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Fläche: 3,03 km²
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Einwohner: 1.082 (Volkszählung 2001)
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Höhe: 258 m ü. NN
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Postleitzahl: 8461
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Vorwahl: 0 34 53
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Geografische Lage:
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Gemeindekennziffer: 6 10 05
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Gliederung 1 Katastralgemeinden
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Gemeindeamt: Marktplatz 2
8461 Ehrenhausen

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Offizielle Website: www.ehrenhausen.at
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E-Mail-Adresse: gde@ehrenhausen.steiermark.at
Politik
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Bürgermeister: Martin Wratschko (ÖVP)
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Gemeinderat: 13 Mitglieder: 6 ÖVP,
8 SPÖ, 1 FPÖ
Gemeinde und Schloss Ehrenhausen liegen an der Mur in der südöstlichen Steiermark (Österreich) südlich von Leibnitz nahe der Grenze zu Slowenien auf 258 müNN. Von Graz ausgehend, kann man Ehrenhausen in etwa 45 Minuten per Bahn mittels Regionalzug nach Spielfeld-Straß erreichen. Ehrenhausen liegt auch an dem 365 km langen Murradweg und ist auch bekannt als Ziel des anspruchsvollen Welschlaufs (auf Marathon-Distanz müssen 1440 Höhenmeter überwunden werden). Ehrenhausen wird auch als Tor zur Südsteirischen Weinstraße bezeichnet.

Geschichte


Die Gegend um Ehrenhausen ist seit der Bronzezeit besiedelt. Vermutlich im 11. Jahrhundert errichteten die Grafen von Sponheim einen Wehrbau am Übergang über die Mur. Die Burg wurde bereits frühzeitig in den Befestigungsgürtel an der Grenze gegen die Ungarn einbezogen. Gleichzeitig hatte die Burg den Handelsweg an der Murebene ins Drautal und die Zugänge zum Gamlitztal und das Leutschachertal zu sichern. Im Schutz der Burg kam es frühzeitig zur Anlage einer Ansiedlung.

Durch Schenkung der Söhne von Graf Engelbert dem Älteren von Sponheim kam die Burg um 1100 in den Besitz des Klosters St. Paul in Kärnten. Erstmals wurde die Burg als Ernhus im Jahr 1240 in einer Schenkungsurkunde von Herzog Friedrich II. von Österreich genannt. Etwa um 1260 kam das Lehen über die Burg an Friedrich von Pettau, der seine Ritter als Burggrafen einsetzte. 1285 wird Ehrenhausen als Hovs Erenhovsen bezeichnet.

1267 wurden Herword der Ältere von Ehrenhausen und 1293 Herword der Jüngere von Ehrenhausen als Burggrafen eingesetzt. Im Jahr 1360 fiel das Lehen über die Burg an das Kloster St. Paul zurück. Herzog Rudolf IV. von Österreich verlieh dann das Kloster St. Paul und die Feste Ehrenhausen an seinen Bruder. Nach seinem Tod 1365 fiel der Besitz aber wieder an die Herren von Pettau zurück. Im Oktober 1437 belehnte dann Herzog Albrecht V. von Österreich erneut die Herren von Pettau mit Ehrenhausen. Nach dem Tod des letzten männlichen Pettauers ging das Lehen an seine Töchter Gräfin Anna von Schaumburg und Agnes von Stubenberg über.

Am 24. April 1543 musste Graf Georg von Schaumburg das Schloss und den Meiereihof an Christoph von Eggenberg aus der Radkersburger Linie verkaufen. Dem Markt Ehrenhausen gestattete Kaiser Ferdinand I. per Erlass vom 16. Juni 1556 die Abhaltung von zwei Jahrmärkten, ein Marktrichter wurde 1574 erstmals erwähnt. Im Jahr 1583 wütete die Pest in und um Ehrenhausen. Kaiser Ferdinand II. erhob Ehrenhausen 1624 zum Markt. In der Folgezeit wurde die Burg zum Schloss umgebaut.

1646 wechselten Markt und Schloss in den Besitz der Fürsten von Eggenberg aus der Grazer Linie. Am 19. April 1693 erfolgt die Einweihung des Mausoleums für Ruprecht von Eggenberg, an dem seit 1609 mit Unterbrechungen gebaut worden war. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen der Herrschaft Ehrenhausen und dem bischöflichen Ordinariat kam es am 9. November 1749 zur Unterzeichnung eines Vertrages, unterzeichnet von Fürstin Maria Charlotte zu Eggenberg und dem Salzburger Erzbischof Leopold II. Freiherr von Firmian, über die Einrichtung einer eigenen Pfarre für Ehrenhausen. Bereits ab 1751 erfolgte der Neubau der barocken Pfarr- und Wallfahrtskirche Schmerzhafte Mutter Maria Maria an Stelle einer kleinen Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Die Herrschaft Ehrenhausen ging 1755 durch Erbschaft in den Besitz der Grafen von Leslie über. Im Jahr 1804 wurden die Grafen von Attems die Besitzer von Ehrenhausen. Seit dem 19. Jahrhundert wechselten dann häufig die Besitzer.

Zwischen französischen Truppen und dem 2. Grazer Landwehr-Bataillon kam es bei Ehrenhausen 1809 zu einem Gefecht. Um 1850 gab es in Ehrenhausen unter anderem einen Arzt, einen Wundarzt, ein Armeninstitut (Armenhaus), eine zweiklassige Volksschule und ein Wagenmeisteramt. Der Fürsterzbischof Theodor Kohn von Olmütz vermachte das Eggenberg’sche Mausoleum dem Land Steiermark, das ihm 11 Jahre bis zu seinem Tod 1915 gehört hatte. Sein Grabmonument befindet sich im Mausoleum.

bild:Ehs-Kirche.jpg|Ehrenhausen - Pfarr- und Wallfahrtskirche bild:Ehs-Schloss.jpg|Schloss Ehrenhausen bild:Ehs-Mausoleum.jpg|Ehrenhausen - Mausoleum des Ruprecht v. Eggenberg

Weblinks


Ort in der Steiermark

 

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