| Wappen | Karte |
|---|---|
| ehrang.jpg | Lage der kreisfreien Stadt Trier in Deutschland.PNG |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Kreis: | Stadt Trier |
| Einwohner: | 9849(31. Dezember 2004) |
| Fläche: | 2613,4 ha |
| Höhe: | 131 m ü. NN (Bahnhof) |
| Postleitzahl: | 54293 |
| Vorwahl: | 0651 |
| Kfz-Kennzeichen: | TR |
| Website: | www.ehrang.de |
| Politik | |
| Ortsvorsteher: | Günther Merzkirch (CDU) |
| Regierende Partei: | CDU |
Auf dem Boden von Trier-Ehrang befand sich schon zur Römerzeit eine Siedlung. Den Römern folgten die Franken. Dies belegen Funde von über 100 römischen und fränkischen Gräbern entlang der ehemaligen Römerstraße, einer römischen Grabkammer mit Wandmalereien und einer Jupitersäule. Letztere steht heute im Landesmuseum Trier. Im Jahre 1346 erhielt Ehrang die Stadtrechte. Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die befestigte Stadt zum Erzbistum und Kurfürstentum Trier.
Über die Gründung und Entstehung des Ortes Ehrang erzählt eine Sage, die auch in ähnlicher Form in anderen Regionen als Genovevasage bekannt ist.
Als Graf Siegfried von Pfalzel im Dienste des Frankenkönigs Karl Martell in den Kampf zog, musste er seine Gemahlin Genoveva zurücklassen. Mit ihrem besonderen Schutz beauftragte der Graf den Ritter Golo. Dieser fühlte sich jedoch zu Genoveva hingezogen. Als die Gräfin ihm ihre Liebe verschmähte, wollte der Ritter sich an ihr rächen und bezichtigte sie der ehelichen Untreue. Nach der Rückkehr Siegfrieds sollte das Todesurteil für seine Gemahlin vollstreckt werden. Auf dem Weg zur Richtstätte im Pfalzeler Wald warf Genoveva voller Schmerz und Zorn ihren Ehering in die Fluten der Kyll. Die Henker zeigten Erbarmen mit der Gräfin und schenkten ihr das Leben. Jahrelang lebte sie in der sogenannten Genovevahöhle im Pfalzeler Wald. Als eines Tages ein Hecht aus der Kyll für die Tafel Graf Siegfrieds zubereitet werden sollte, entdeckte man im Magen des Fisches den Ehering Genovevas. Siegfried wurde von einem schlechten Gewissen geplagt. Um seinen Kummer zu vertreiben, rüstete er zur Jagd. Mitten im Jagdeifer begegnete er seiner Gemahlin. Überglücklich über diese unerwartete Begegnung brachte er sie in einem feierlichen Zug nach Hause. Auf dem Rückweg fielen die Blicke des gräflichen Paares auf die armen Bauer- und Fischerhütten jenseits der Kyll. Voller Dankbarkeit gelobten Siegfried und Genoveva, den Bewohnern dieser Siedlung ihre Huld zu erweisen und hier einen mit Mauern geschützten Ort zu gründen. Dieser sollte, benannt nach dem weggeworfenen Ehering, Ehring (Ehrang) heißen.
(Quelle: http://www.moseltouren.de/1-trier-bernkastel-kues/1-05-trier-ehrang/)
Ehrang verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten: