| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Ehingen.png | Karte_ehingen_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Region: | Donau-Iller |
| Kreis: | Alb-Donau-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 515 m ü. NN |
| Fläche: | 178,4 km² |
| Einwohner: | 25.931 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 145 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 13,8 % |
| Postleitzahlen: | 89571-89584 (alt: 7930) |
| Vorwahl: | 07391 |
| Kfz-Kennzeichen: | UL (noch gültig: EHI) |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 033 |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 17 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 89584 Ehingen (Donau) |
| Website: | www.ehingen.de |
| E-Mail-Adresse: | info@ehingen.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Johann Krieger (CDU) |
| Ehingen1898.jpgEhingen 1898 | |
Schelklingen, Allmendingen, Altheim, Öpfingen und Griesingen, Laupheim und Schemmerhofen (beide Landkreis Biberach), Unterstadion, Rottenacker, Munderkingen, Untermarchtal und Lauterach sowie Hayingen und Münsingen (beide Landkreis Reutlingen).
Zu einigen Stadtteilen gehören noch räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Die meisten Wohnplätze sind bereits im Abschnitt "Eingemeindungen" genannt. Als weitere Wohnplätze sind zu nennen:
Im Jahre 1500 hielt sich Kaiser Maximilian mehrfach innerhalb der Mauern von Ehingen auf. Zu seinem Freundeskreis gehörten die gebürtigen Ehinger Gebrüder Winckelhofer, der Dichter Jakob Locher sowie der Bildhauer Jörg Muskat.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Ehingen regelmäßiger Treffpunkt der schwäbisch-österreichischen Stände. Brände von 1688 und 1749 hinterließen deutliche Spuren im Stadtbild.
Im Pressburger Frieden 1805 musste Habsburg seine Vorlande an die französischen Verbündeten abtreten. Ehingen kam nach über viereinhalb Jahrhunderten österreichischer Herrschaft an das neugeschaffene Königreich Württemberg. Bereits im folgenden Jahr bestimmte man es zum Sitz eines Oberamtes, aus dem 1934 der Landkreis Ehingen hervorging.
Im Hungerjahr 1816 kam kurz die Not nach Ehingen, die dank guter Vorräte im Spitalkasten milder als in anderen Gemeinden und Städten Mitteleuropas ablief. Seit 1717 war zwar eine städtische Feuerspritze vorhanden, jedoch wurde erst am 5. Oktober 1861 die Freiw. Feuerwehr Ehingen gegründet und damit eine zuständige Organisation zur Brandbekämpfung ins Leben gerufen. Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Gewerbe stark und somit natürlich auch die Stadt. Bedeutend waren das Brauereigewerbe (auch heute noch zählt Ehingen überdurchschnittlich viele Brauerein) und das Baugewerbe (Zementwerk von Ehingen 1890-1927). 1937 ließ sich die Schwäbische Zellstoff AG (jetzt Sappi) in Ehingen nieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Geschichte der Fa. Schlecker, die mit einer Metzgerei in der Bahnhofstraße startete. Die Stadt gehörte inzwischen wie der gesamte Landkreis Ehingen zum Land Württemberg-Hohenzollern und ab 1952 zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern im neuen Land Baden-Württemberg.
Im Zuge der Kreisreform 1973 wurde der überwiegende Teil des Landkreises Ehingen mit dem Landkreis Ulm zum neuen Alb-Donau-Kreis zusammengeschlossen, einige Gemeinden des Kreises Ehingen kamen auch zum vergrößerten Landkreis Biberach. Damit verlor Ehingen (Donau) seine Funktion als Kreisstadt. Infolge der Eingliederung von 17 Stadtteilen überschritt die Einwohnerzahl jedoch in jener Zeit die Grenze von 20.000. Danach stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Januar 1974 beschloss. Einige Kreisaufgaben gingen damit auf die Stadt Ehingen (Donau) über, so dass diese den Verlust des Kreissitzes teilweise wieder ausgleichen konnte. Im Übrigen befindet sich in Ehingen (Donau) nach wie vor noch eine Außenstelle des Landratsamt Alb-Donau-Kreis.
Altbierlingen und Kirchbierlingen wurde 776 als Pilaringas erstmals erwähnt. Erst später wurden beide Orte unterschieden. Altbierlingen gehörte den Grafen von Berg und kam 1343 an Österreich.
Altsteußlingen wurde 776 als Stiozaringas erstmals erwähnt. Damals werden auch Edelfreie von Steußlingen erwähnt, die sich in mehrere Seitenlinien verzweigte. So entstand im 11. Jahrhundert Altsteußlingen. 1270 kam der Ort an Württemberg und wurde an Egilolf von Steußlingen zu Lehen vergeben. Dann waren die Herren von Freyberg, schließlich Ehinger Bürger die Ortsherren und im 15. Jahrhundert kam der Ort an das Spital Ehingen. Die Stadt übte die Nieder-, Hoch- und Blutgerichtsbarkeit aus.
Berg wurde um 1110 als "de Berge" erstmals erwähnt. Das Grafengeschlecht derer von Berg konnte ein kleines Herrschaftsgebiet erwerben. Doch wurde es 1343 an Österreich veräußert und war danach mehrfach verpfändet, darunter 1732 an die Grafen von Schenk von Castell. 1805 kam der ritterschaftliche Ort ebenfalls an Württemberg.
Dächingen wurde im 12. Jahrhundert als Dachingen erstmals erwähnt. Er gehörte teilweise den Herren von Steußlingen und von Freyberg und dann schließlich Ehinger und Ulmer Bürgern.1479 und 1507 erwarb das Ehinger Spital den Ort. Danach gehörte es zur österreichischen Herrschaft Ehingen.
Erbstetten wurde 805 als Erfstetim erstmals erwähnt. Über zahlreiche Herrschaften gelangte der Ort im 13. Jahrhundert an Österreich, doch wurde er wieder eingelöst und an die Herzöge von Bayern verkauft. 1508 kam er an die Grafen von Zollern, dann an die von Wartstein (mit eigener Burg), dann an die Herren von Aichelberg und von Stein. 1527 gelangte Erbstetten an die Herren von Speth und war dann Bestandteil der Herrschaft Schülzburg im Ritterkanton an der Donau. 1805 kam der Ort ebenfalls an Württemberg und wurde 1810 dem Oberamt Münsingen zugeordnet. Erst 1938 kam Erbstetten zum Landkreis Ehingen.
Frankenhofen wurde 1152 als Frankenhoue erstmals erwähnt. Die Herrschaften Berg-Wartenstein und Steußlingen teilten sich den Ort. 1270 gelangte der steußlingische Teil an Württemberg, wurde aber den Herren von Freyberg zu Lehen gegeben. Die Ortsherrschaft kam an das Kloster Salem und ging 1803 mit dem salemischen Amt Ostrach an die Fürsten von Thurn und Taxis über. 1806 wurde der Ort jedoch ebenfalls württembergisch und gehörte ab 1807 zum Oberamt Zwiefalten und ab 1810 zum Oberamt Ehingen.
Gamerschwang wurde im 12. Jahrhundert als Gamenesuuanc erstmals erwähnt. Die Ortsherrschaft übten wohl Dienstleute der Grafen von Berg aus. 1343 wurde der Ort österreichisch, wurde aber den Grafen von Helfenstein, von Werdenberg und von Fürstenberg zu Lehen gaben. Später zu wechselnden Herrschaften gehörig, war Gamerschwang Teil des Ritterkantons an der Donau. 1805 wurde der Ort württembergisch und gehörte zunächst zur Schultheißerei Nasgenstadt, wurde aber 1811 eine selbständige Gemeinde im Oberamt Ehingen.
Granheim wurde im 11. Jahrhundert als Granhaim erstmals erwähnt. Ein Niederadel von Granheim, welche Dienstleute der Herren von Steußlingen waren, ist bis ins 13. Jahrhundert erwähnt. Über mehrere Herrschaften (von Gundelfingen, Helfenstein, Wöllwart) kam der Ort schließlich an die Herren von Speth, die seit dem 15. Jahrhundert den ganzen Ort besaßen. Sie gehörten zum Ritterkanton an der Donau. 1805 fiel Granheim an Württemberg.
Herbertshofen wurde 1220 als Herbrehshoven erstmals erwähnt. Über die Herren von Gundelfingen gelangte der Ort an das Kloster St. Georgen, welches die Vogtei an die Grafen von Dillingen übertrug. Dann war das Kloster Ellwangen der Lehnsherr und schließlich wieder das Kloster St. Georgen, bis Herbertshofen österreichisch wurde. Die Hoch- und Blutgerichtsbarkeit lag bei der Stadt Ehingen, mit der es 1805 an Württemberg kam.
Heufelden wurde 1324 erstmals erwähnt, doch gibt es schon frühere Nennungen, die aber nicht mit Sicherheit mit Heufelden in Verbindung zu bringen sind. Der Ort gehörte den Grafen von Berg und kam mit diesen 1343 an Österreich.
Kirchbierlingen (siehe auch Altbierlingen) taucht 1208 in Gestalt des Dietrich von Bierlingen, eines Dienstmanns des Grafen von Wartstein auf. Später ist ein Adelssitz genannt, der sich jedoch auch auf Altbierlingen beziehen kann. Die Hoheitsrechte lagen bei den Grafen von Berg und den Pfalzgrafen von Tübingen, deren Rechte an das Kloster (Ober-)Marchtal übergingen. Bis ins 13. Jahrhundert verzichteten die Grafen von Berg auf ihre Rechte, doch besaßen Österreich und die Grafen von Castell die Vogteirechte. Mit dem Kloster Marchtal kam Kirchbierlingen 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis und 1806 an Württemberg, wo es zunächst zum Oberamt Zwiefalten und ab 1810 zum Oberamt Ehingen gehörte.
Kirchen wurde 1091 als Chilicheim erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Grafen von Wartstein, später dann in den Händen mehrerer Adelsfamilien, darunter die Herren von Remchingen und Hohenentringen. 1621 erwarb das Kloster Zwiefalten den Ort mit den zugehörigen Weilern. 1803 ging Kirchen an Württemberg über und gehörte zunächst zum Oberamt Zwiefalten, ab 1810 zum Oberamt Ehingen. Zur Gemeinde gehörten zunächst neben dem Hauptort Kirchen auch Deppenhausen, Mochental, Mühlen und Schlechtenfeld. 1939 wurde auch Stetten, das bis dahin zur Gemeinde Dettingen gehörte, der Gemeinde Kirchen angegliedert. Dettingen wurde seinerzeit nach Ehingen eingemeindet.
Mundingen wurde 854 als Muntinga erstmals erwähnt. Der Ort gehörte den Grafen von Berg-Wartstein und kam 1383 überwiegend von den Kayb an Württemberg, das Mundingen dem Amt Münsingen unterstellte. 1750 kamen auch die bislang dem Kloster Zwiefalten unterstehenden Güter an Württemberg. 1810 wurde Mundingen dem Oberamt Ehingen unterstellt. Kirchlich gehört der Ort bis heute noch zum Kirchenbezirk Münsingen und nicht Blaubeuren, wie die Kirchengemeinden in Ehingen.
Nasgenstadt wurde 1135 als Nazzegostetin erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert tauchen Edelfreie auf, die sich nach dem Ort nannten. Die Oberhoheit lag aber wohl bei den Grafen von Berg und somit bei Österreich. 1442 erwarb das Spital Ehingen nahezu den gesamten Ort. Alle spitalischen Orte gelangten ab 1532 in die Lehnshoheit über die Hoch- und Niedergerichtsbarkeit der Stadt Ehingen, mit der Nasgenstadt 1805 an Württemberg gelangte. 1810 wurde der bislang zu Nasgenstadt gehörige Ort Gamerschwang eine selbständige Gemeinde.
Rißtissen wurde 838 als Tussa erstmals erwähnt. Der Zusatz "Riß" wurde erst später beigefügt. Im 13. Jahrhundert nannte sich ein Adelsgeschlecht nach dem Ort. Über die Fülhin von Tissen, die Grafen von Berg und die Herren von Landau kam der Ort 1419 an Ulmer Bürger und schließlich im 16. Jahrhundert an die Herren von Stotzingen, von Schellenbeg, von Schienen und von Laubenberg. Schließlich gelangte es meist durch Heirat an die Schenken von Stauffenberg, deren Schloss vom Ende des 18. Jahrhunderts vermutlich auf dem Gelände einer früheren Burg erbaut wurde. Der ritterschaftliche Ort kam ebenfalls 1805 an Württemberg.
Schaiblishausen wurde im 13. Jahrhundert als Husin erstmals erwähnt durch den Ritter Heinrich von Husin. Später wurde der Zusatz Schaiblis beigefügt, wobei es sich um die Niederadelsfamilie der Schadwin handelt, welche Dienstleute der Grafen von Berg waren. Über die Grafen von Berg gelangte der Ort an die Herrschaft Berg-Schelklingen und schließlich in die Lehnsherrschaft der Grafen Schenk von Castell. 1805 wurde der Ort württembergisch. 1811 wurde Schaiblishausen eine selbständige Gemeinde, zu der auch Bockighofen gehört.
Volkersheim wurde 1245 als Volchirshaim erstmals erwähnt. Die namensgebenden Herrschaften waren Dienstleute der Grafen von Berg und von Wartstein. Von den Grafen von Berg gelangte der Ort an die Grafen von Gundelfingen. Dessen Lehnsinhaber Dietrich von Ehestetten zu Nasgenstadt verkaufte den Ort 1411 an das Biberacher Spital. 1803 kam der Ort mit Biberach an Baden, 1806 an Württemberg und gehörte zum Oberamt Biberach. Erst 1938 kam der Ort zum Landkreis Ehingen.
In den anderen Ehinger Stadtteilen gibt es folgende katholische Kirchengemeinden: Dächingen (Zur Schmerzhaften Mutter, 1848 in die ehemalige Zehntscheuer eingebaut), Erbstetten (spätgotische St. Stephanus-Kirche; Filialkapelle St. Georg Unterwilzingen, erbaut 1908 unter Einbeziehung des Altbaus von 1724), Frankenhofen (St. Georg, erbaut 1674 mit älterem Turm und Chor; spätgotische Kapelle in Tiefenhülen), Gamerschwang (St. Nikolaus, 1689 mit Anbau von 1870), Granheim (St. Martinus, 17. Jahrhundert mit gotischem Turm, zur Gemeinde gehören auch die Katholiken aus Mundingen), Kirchbierlingen (St. Martinus, erbaut 1513 mit romanischen Resten; zur Gemeinde gehört auch Schaiblishausen mit eine 1890 erbauten Kapelle St. Magnus und Leonhard und Volkersheim mit einem im 18. Jahrhundert erbauten Wendelinskapelle sowie Altbierlingen mit einer St. Wendelin-Kapelle und Berg mit der Filialkirche St. Ulrich), Kirchen (St. Martinus, 18. Jahrhundert mit spätgotischem Turm, weitere Kapellen in den zugehörigen Weilern Deppenhausen, Mochental, Mühlen, Schlechtenfeld und Stetten), Nasgenstadt (St. Petrus und Paulus, erbaut 1729 mit Turm von 1749) und Rißtissen (St. Pankratius und St. Dorothea, erbaut 1787, Friedhofskapelle St. Leonhard von 1483 und Staufenbergische Gruftkapelle von 1873).
Alle genannten katholischen Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Ehingen, das bis Anfang des 19. Jahrhunderts noch zum Bistum Konstanz gehörte. Dann gehörte es zum Landkapitel Ehingen und seit 1821 gehört es zum Bistum Rottenburg-Stuttgart.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Ehingen (Donau), später auch in die anderen katholischen Stadtteile. Anfangs wurden sie von der Pfarrei Rottenacker betreut. 1848 wurde in Ehingen eine Filialkirchengemeinde errichtet und 1879 wurde eine evangelische Kirche gebaut. Seit 1889 gibt es eine eigene Pfarrei. Ein zweites Gemeindezentrum Wenzelstein mit eigener Pfarrei entstand 1971. Heute bilden die beiden Kirchengemeinden Ehingen-Nord und Ehingen-Süd die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Ehingen, die zum Kirchenbezirk Blaubeuren der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört. Die Gemeinde betreut auch die meisten Protestanten der Ehinger Stadtteile. Frankenhofen gehört jedoch zur Nachbarkirchengemeinde Weilersteußlingen, Herbertshofen, Kirchbierlingen und Volkersheim zur Nachbarkirchengemeinde Rottenacker und Rißtissen zu Erbach-Ersingen im Kirchenbezirk Ulm. In Mundingen gibt es eine weitere evangelische Kirchengemeinden, die schon auf die Reformation zurückgeht, weil dieser Ort damals bereits zu Württemberg gehörte. Die dortige Pfarrkirche wurde 1790 neu erbaut. Diese Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Münsingen. Zur Kirchengemeinde gehören auch die Protestanten aus den Ehinger Stadtteilen Dächingen, Erbstetten, Granheim und Kirchen.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Ehingen (Donau) auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die Arche Volksmission. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Ehingen (Donau) vertreten.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1810 | 2.547 |
| 1823 | 2.531 |
| 1834 | 2.981 |
| 1843 | 3.534 |
| 1855 | 3.241 |
| 1861 | 3.261 |
| 1. Dezember 1871 ¹ | 3.547 |
| 1. Dezember 1880 ¹ | 4.065 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 4.734 |
| 1. Dezember 1910 ¹ | 4.794 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 4.845 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 5.064 |
| Jahr | Einwohnerzahlen | ||
|---|---|---|---|
| 17. Mai 1939 ¹ | 5.764 | ||
| 13. September 1950 ¹ | 7.787 | ||
| 6. Juni 1961 ¹ | 10.266 | ||
| 27. Mai 1970 ¹ | 13.437 | ||
| 31. Dezember 1975 | 21.600 | ||
| 31. Dezember 1980 | 21.988 | ||
| 27. Mai 1987 ¹ | 22.194 | |-31. Dezember 1990 | 23.568 |
| 31. Dezember 1995 | 24.666 | ||
| 31. Dezember 2000 | 25.091 | ||
| 30. Juni 2005 | 25.931 |
Seit 1935 wurde aus dem Stadtschultheiß der Bürgermeister, der seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1974 die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister trägt. Heute wird der Oberbürgermeister für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete und der 2. Beigeordnete, jeweils mit der Amtsbezeichnung "Bürgermeister".
Die Stadtoberhäupter Ehingens seit 1700:
Das Wappen taucht bereits 1304 in den Stadtsiegeln auf. Dabei handelt es sich um das Wappen der Grafen von Berg, den damaligen Stadtherren. Im 18. Jahrhundert wurden die fünf Schrägbalken auch durch drei Schrägbalken ersetzt, doch legte man 1979 das Wappen in seiner ursprünglichen Form amtlich fest. Das Regierungspräsidium Tübingen verlieh am 19. Februar 1979 dieses Wappen.
Der ÖPNV wird durch den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund gewährleistet.
Das Kreiskrankenhaus Ehingen bietet 198 Betten in den Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Geburtshilfe/Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren und Urologie. Ein Dialysezentrum ist ebenfalls vorhanden. Die BruderhausDiakonie betreibt in Ehingen Einrichtungen in der Behindertenhilfe und der Sozialpsychiatrie.
Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Ehingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Der Alb-Donau-Kreis ist Träger der Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, Kaufmännische Schule und Magdalena-Neff-Schule - Haus- und Landwirtschaftliche Schule) sowie der Schmiechtalschule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten und der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Ehingen.
Am Theologischen Vorseminar der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es die Möglichkeit, in einem Jahr das Hebraicum, Graecum und Latinum zu erwerben.
Die Private Berufsfachschule des Internationalen Bundes e.V. (IB) rundet das schulische Angebot Ehingens ab.
Die Herz-Jesu-Kirche (Konviktskirche) mit kreuzförmigem Grundriss stammt aus der Schule des Vorarlberger Barock-Baumeisters Franz Beer. Die Ausstattung wurde leider während der Säkularisation vernichtet.
Die Kirche St. Blasius und St. Theodul (Stadtpfarrkirche) ist eine barockisierte gotische Kirche mit einigen sehenswerten Renaissance-Altären (Winckelhofer-Altar).
Die Türme dieser drei Kirche gelten als Wahrzeichen der Stadt.
Das ehemalige Franziskanerkloster in Ehingen dient heute als Kulturzentrum.
Auch in allen Stadtteilen gibt es meist katholische Kirchen. Näheres hierzu ist im Abschnitt Religionen zu finden.
Ein einmaliger und sonst nirgends nachgewiesener Brauch ist das sogenannte "Huzzla-Ra". Am Kirchweihsamstag werden nach dem Zwölfuhrläuten Huzzla (gedörrte Birnen), Wecken, Würste und Süßigkeiten vom Turm der Stadtkirche geworfen und von der Jugend aufgesammelt. Für zusätzlichen Spaß bei den Zuschauern sorgt immer wieder ein Eimer Wasser, der die allzu Vorwitzigen durchnässt.
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"Ehingen (Donau)".
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