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Egno von Eppan († 1273 in Padua) war Fürstbischof von Brixen und Trient.

Er stammte aus dem Adelgeschlecht der Eppaner. 1233 war er Kanonikus in Trient. 1239 war er bei Kaiser Friedrich II. in Padua. Am 20. Mai 1240 wird Egno wohl auf dessen Betreiben durch König Konrad IV. zum Fürstbischof von Brixen ernannt, in der Urkunde erhält er den Titel Herzog. Weil Egno sich im Streit zwischen Friedrich II. und Papst Gregor IX. auf die Seite des Kaisers stellte, wurde er 1240 exkommuniziert.

Im Herbst des gleichen Jahres kam es zum Krieg mit den Grafen von Tirol, der im folgenden Jahr durch Friedensvertag beendet wurde. Egno musste all seine Lehen an den Grafen Albert III. von Tirol und dessen Schwiegersohn Otto von Andechs-Meranien abtreten. Nach der Versöhnung mit Meinard III. von Görz erhielt er zumindest Schloss Veldes zurück.

Unter dem folgenden Papst Innozenz IV. änderte Egno seine Taktik und wurde dem Papst ergeben. Dieser setzte ihn daraufhin 1247 als Administrator und 1250 als Füstbischof von Trient ein. Seine Regierungszeit war von ständigen Auseinandersetzungen mit den Meinhardinern und Ezzelini da Romano geprägt.

Auf einer Reise nah Rom verstarb Egno in Padua, mit dem Tod seines Bruders Gottschalk 1300 erlosch das Geschlecht der Grafen von Eppan.

siehe auch: Liste der Bischöfe von Bozen-Brixen, Liste der Bischöfe von Trient

Weblinks


Römisch-katholischer Bischof (13. Jh.) | Mann | Südtiroler | Fürstbischof | Herzog

 

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