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Der Egalitarismus (franz.: égalité aus lat.: aequalitas „die Gleichheit“) bezeichnet eine politische, ökonomische oder sozialpolitische ideologische Strömung, die durch Errichtung der Gleichheit des persönlichen Besitzes die Widersprüche in einer Gesellschaft auflösen zu können meint. Eine andere Richtung des Egalitarismus fordert die Gleichheit der Chancen für jedes Individuum in der Gesellschaft. Kommunisten schließlich verstehen unter Egalitarismus die Aufhebung des Eigentums an Produktionsmitteln und die Verteilung der Güter nach dem Prinzip, die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen.

Auch beispielsweise in Bezug auf das Geschlechterverhältnis, die Menschenrechte, die Bildung wird der Terminus Egalitarismus verwandt.

Die Konzeption einer z.B. politischen, ökonomischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Elite steht im Gegensatz zu egalitären Gesellschaftskonstruktionen.

Der Begriff Egalitarismus wird häufig abwertend im Sinne von Gleichmacherei und Zerstörung jeder Art von Differenz benutzt.

Literatur


  • Stephan Gosepath: Gleiche Gerechtigkeit. Grundlagen eines liberalen Egalitarismus. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2004, ISBN 351829265X

Weblinks


Ideologie

Egalitarisme | Egalitarianism | Egalitarism | Egalitarismi | Égalitarisme | Egualitarismo | Egalitaryzm | Igualitarismo

 

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