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Eduard Geyer (* 7. Oktober 1944 in Bielitz in Oberschlesien) ist ein deutscher Fußballspieler und Trainer.

Privatleben


Eduard „Ede“ Geyer wurde als Jüngster von drei Söhnen von Emilie Geyer in Oberschlesien zur Welt gebracht und nach seinem Vater benannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges siedelte die Familie nach Dresden um, wo er heute noch lebt.

Nach dem Abschluss des Ingenieur-Studiums erwarb er zusätzlich an der DHfK das Diplom als Sportlehrer. Er ist seit 1967 mit seiner Frau Angelika verheiratet und hat zwei Söhne (Ronald: * 1971, Jan: * 1973). Seit Ende September 1971 war er „Informeller Mitarbeiter“ (IM Jahn) der Staatssicherheit der DDR.

Der Sportler


Vereinsstationen und Erfolge

Der Spieler

Spielte Eduard Geyer zu Beginn seiner aktiven Zeit noch als Torwart, wechselte der schussstarke Linksfüßer bald in den Sturm (Linksaußen). In den letzten vier Jahren als Spieler rückte er in die Definsive. Geyer bestritt 112 Spiele für Dynamo Dresden und erzielte dabei zwölf Tore. Er konnte in 90 DDR-Oberligaspielen sechs Treffer erzielen und wurde mit Dynamo zweimal Meister und einmal FDGB-Pokalsieger. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er mit 31 Jahren seine Spielerkarriere und begann seine Trainer-Laufbahn.

Der Trainer

Zunächst Trainer des Nachwuchses bei Dynamo Dresden, übernahm Geyer 1986 den Chefposten von Klaus Sammer. Unter seiner Führung beendete Dynamo die zehnjährige Dominanz des BFC Dynamo und wurde 1989 zum siebten Male DDR-Meister. Im gleichen Jahr erreichte Dynamo erstmals das Halbfinale des UEFA-Cups, schied dort aber knapp gegen den VfB Stuttgart aus. Der als "harte Hund" geltende Geyer war 1990 letzter Nationaltrainer der DDR-Fußball-Nationalmannschaft. Ab 1994 trainierte Geyer das Team von Energie Cottbus, die er aus der Regionalliga zunächst ins DFB-Pokalfinale und dann für drei Jahre von 2000 bis 2003 in die Fußball-Bundesliga führte. Nach über zehn Jahren als Trainer in Cottbus wurde Geyer am 23. November 2004 vom Verein beurlaubt, da das Team nicht mehr um den Aufstieg in die 1. Bundesliga spielte, sondern sich in den Abstiegskampf hineinbefördert hatte. Der bis zum 30. Juni 2006 laufende Vertrag wurde zum 30. Juni 2005 aufgelöst. Nachfolger wurde Petrik Sander.

Literatur


  • Andreas Baingo: "Eduard Geyer - Fußball mit Herz und Verstand", Edition Temmen, 2001, ISBN 3-86108-777-4

Weblinks


Fußballspieler (DDR) | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballtrainer | Deutscher | Mann | Geboren 1944

Eduard Geyer

 

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