Eduard Adorno (* 31. Oktober 1920 in München; † 28. Dezember 2000 in Kalifornien) war ein deutscher Politiker (CDU).
Eduard Adorno war ein gebürtiger Münchner und Landwirt von aristokratischer Herkunft. Nach seinem Einsatz als Soldat im Zweiten Weltkrieg studierte er ab 1946 an der Universität Hohenheim Landwirtschaft. Dort wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDSTV Carolingia im CV. 1951 übernahm er die Leitung des elterlichen Obst- und Hopfengutes Kaltenberg bei Tettnang. Politisch war er nebenher aktiv. 1956 wurde Eduard Adorno Vorsitzender des zu jener Zeit noch selbständigen CDU-Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern. Das Amt bekleidete er 21 Jahre lang bis 1977.
Nach seinem Ausstieg aus der Politik 1980 wurde Adorno Weingutsbesitzer in Kalifornien.
Adorno erhielt 1975 das Große Bundesverdienstkreuz und 1980 des Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. 1984 wurde er mit der Landesverdienstmedaille Baden-Württembergs ausgezeichnet. Er war zudem Ehrensenator der Universität Hohenheim.
1963 wurde Adorno stellvertretender Vorsitzender der CDU/ CSU-Fraktion.
1972 wurde Adorno, damals stellvertretender CDU-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, von Ministerpräsident Hans Filbinger zum Minister für Bundesangelegenheiten und zum Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund ernannt. Adorno hatte dieses Amt acht Jahre lang inne. In dieser Funktion war er Mitglied des Bundesrates, Mitglied des Vermittlungsausschusses und am 1979 Doyen der Bevollmächtigten. 1980 schied er aus der Politik aus.
Mann | Deutscher | CDU-Mitglied | Bundestagsabgeordneter | Landesminister (Baden-Württemberg) | Träger des Bundesverdienstkreuzes | Korporierter im CV | Geboren 1920 | Gestorben 2000
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