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ScotlandEdinburgh.png Edinburgh (Liste der IPA-Zeichen: oder ; Dùn Èideann () auf schottischem Gälisch; deutsch auch Edinburg; [http://www.geo.ed.ac.uk/scotgaz/sounds/S565.WAV hier kann man die richtige Aussprache hören) ist seit 1437 (Ermordung Jakob I., bis dahin Perth) die Hauptstadt Schottlands. Seit 1999 tagt hier wieder das schottische Parlament. Benannt ist die Stadt nach dem gododdinischen König Clinog Eitin als Din Eityn (Eitins Festung), weniger wahrscheinlich nach König Edwin (auch Eadwine oder Æduini) von Northumbria.

Die Stadt mit ihren 435.790 Einwohnern (2005) liegt an Schottlands Ostküste und auf der Südseite des Firth of Forth. Ihre bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Edinburgh Castle, der Holyrood Palace und die National Galleries of Scotland.

In Edinburgh finden jeden Sommer im Rahmen des Edinburgh Festivals Kunst- und Kulturveranstaltungen und das Military Tattoo statt. Bild:Karte_Edinburg_MKL1888.png|Historische Karte von Edinburgh Bild:Edinburgh Overview01.jpg|Panorama über Edinburgh

Sehenswertes


Zu den markantesten Punkten der Stadt zählt die Burg Edinburgh Castle, die auf die Princes Street blickt und den Anfang der Royal Mile (auch High Street genannt) bildet, die an der St. Giles Cathedral (geweiht dem Stadtheiligen Ägidius von St. Gilles) vorbeiführt und beim Palace of Holyroodhouse endet, dem gegenüber sich auch der moderne Bau des schottischen Parlaments befindet. Im Fischgrätmuster öffnen sich die kleinen Gassen – den closes, courts, wynds – der Altstadt, die von größeren Marktplätzen durchzogen ist.
Eine besondere Attraktion ist die Marys King's Close. Im 17. Jahrhundert wurde diese weitestgehend unterirdisch verlaufende Gasse aufgrund der Pest-Epidemie an beiden Seiten zugemauert. Die darin eingeschlossenen Menschen starben qualvoll. Als man die Straße nach einem Jahr wieder öffnete, wurden angeblich Geister gesichtet, teils kopflose Tiere, teils entstellte Menschen; Sichtungen, die sich durch die folgenden Jahrhunderte zogen. Im Jahr 2003 führte man hier ein Experiment durch um darzulegen, dass all die Phänomene auf natürliche Ursachen zurückzuführen seien. Heute ist die Mary King's Close eine beliebte Touristenattraktion, da hier die Häuser aus dem 17. Jahrhundert erhalten sind und man einen Blick in die Vergangenheit werfen kann.

Der Park Princes Street Gardens erstreckt sich zwischen dem erloschenen Vulkan, auf dem die Burg erbaut wurde und der Princes Street. Wo heute zwischen beiden der Park und der Bahnhof liegt, umgaben einst Sumpfland und Seen den Berg, was noch auf älteren Gemälden zu sehen ist.

Mit der Princes Street beginnt die georgianische "New Town", die sich mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen weiter nach Norden erstreckt.

Botanisch interessant ist auch der Royal Botanic Garden Edinburgh nördlich des Stadtzentrums.

Eine wunderbare Aussicht über die Stadt hat man von dem vulkanischen Hausberg Arthur's Seat. Der Aufstieg lohnt sich. Nicht ganz so anstrengend ist der Aufstieg zu den Salisbury Crags am Fuß des Berges – auch hier liegt einem Edinburgh zu Füßen.

Im Hafen von Leith, am sogenannten Ocean Terminal, liegt die ehemalige königliche Yacht Britannia, die besichtigt werden kann. Der getrennte Hafen und der Burgberg haben dazu beigetragen, dass Edinburgh auch Athen des Nordens (Vergleich Piräus - Akropolis) genannt wird. Bild:Edinburg004.jpg|Edinburgh Castle Bild:Edinburgh George Harriot's-School01.jpg|George Harriot's School mit der Victoria Street im Vordergrund Bild:Scottish Parliament, from Salisbury Crags.jpg|Parlamentsgebäude Bild:Scott monument.jpg|Denkmal für Sir Walter Scott Bild:St_giles_cathedral.jpg|St. Giles Cathedral Image:Bellevue Chapel, Rodney St.jpg|Die Bellevue Chapel in der Rodney Street

Wirtschaft


Traditionell ist Edinburgh ein wichtiges Handelszentrum, das Schottland mit Skandinavien und Kontinentaleuropa verbindet.

Die Bedeutung des Hafens von Leith hat allerdings in den letzten Jahrzehnten stetig abgenommen.

Haupteinkaufsmeile ist die Princes Street mit dem großen Kaufhaus Jenners. Bild:Edinburgh Princes Street01.jpg|Princes Street Bild:Edinburgh Jenners01.jpg|Kaufhaus Jenners.

Kultur


Höhepunkt des kulturellen Lebens ist das sommerliche Edinburgh Festival (einschließlich Fringe Festival), das internationale Bedeutung im Bereich Theater und Musik erlangt hat. Die National Galleries of Scotland beherbergen repräsentative Sammlungen der europäischen Malerei mit einigen bekannten Highlights und zeigen wechselnde Sonderausstellungen.

Bildung


Edinburgh ist eine Stadt, die auch für ihre Universitäten bekannt ist. Es beherbergt gleich drei international bekannte Universitäten, nämlich die Napier University, die Heriot-Watt University und die Universität Edinburgh, wobei letztere neben Universitäten wie Oxford oder Cambridge zu den besten Großbritanniens zählt.

Sport


Zwei Fußballklubs spielen in der obersten schottischen Liga; nämlich die rivalisierenden Vereine Hibernian Edinburgh und Hearts of Midlothian, wobei der eine katholisch und der andere protestantisch ist. Ebenfalls in Edinburgh beheimatet ist das Murrayfield Stadium, das nationale Rugbystadion von Schottland, das im gleichnamigen Stadtteil liegt.

Berühmte Einwohner


Der schottische Reformator John Knox und der Mathematiker und Astronom John Napier wurden im 16. Jahrhundert in Edinburgh geboren. Auch der Philosoph und Historiker David Hume wurde in Edinburgh geboren und besuchte die Edinburgh University. Der geistige Vater von Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle, und der (Mit-)Erfinder des Telefons, Alexander Graham Bell, kamen beide in Edinburgh zur Welt. Der Physiker James Clerk Maxwell wurde hier geboren und ging in die renommierte Edinburgh Academy zur Schule und besuchte anschließend die Edinburgh University. Robert Louis Stevenson, der Autor der "Schatzinsel", fand warme Worte für die Stadt – bevor er für immer nach Samoa zog. Ein lebendiges Bild der Stadt zeichnete auch Sir Walter Scott in seinem romantisch-patriotischen Roman "The Heart of Midlothian". Der berühmte Schauspieler Sean Connery wurde in Edinburgh geboren und wuchs auch hier auf. Der britische Premierminister Tony Blair wurde hier geboren und besuchte die exklusive Privatschule Fettes College. Die Schriftstellerin Joanne K. Rowling schrieb den ersten Band der Harry Potter-Reihe in einem Café in Edinburgh. Außerdem sind die Inspektor Rebus Krimis des in Edinburgh lebenden Schriftstellers Ian Rankin hier angesiedelt. Der außerhalb Schottlands bekannteste Snooker-Spieler Stephen Hendry wurde in Edinburgh geboren.

Gleichnamige Städte


Schottische Auswanderer haben den Namen Edinburghs in die Welt getragen. Heute findet sich etwa:

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


  • Time Out: Edinburgh – Führer durch die Stadt
  • http://www.edpm.co.uk The Edinburgh Directory Project (MM) – Was ist los in der Stadt?
  • http://www.waterofleith.edin.org/ – The Water of Leith Conservation Trust
  • http://www.cajoda-edinburgh.com/ – Lokale Suchmaschine
  • http://edinburgh-places.co.uk/ – Sehenswürdigkeiten, Restaurants etc.
  • http://www.eicc.co.uk/ – Bilder aus Edinburgh
  • http://www.edinburghfestivals.co.uk/ – Ein Führer zu den vielen Festivals in Edinburgh, darunter der berühmten Dudelsack-Militärparade
  • http://www.edintattoo.co.uk/ – Dudelsack-Militärparade
  • http://www.eif.co.uk/ - Edinburgh International Festival
  • http://www.edinburghzoo.org.uk/ – Edinburgher Zoo
  • Edinburgh Map – interaktiver Stadtplan von Edinburgh
  • http://www.nms.ac.uk/nms/home – National Museum of Scotland
  • http://www.natgalscot.ac.uk – Schottische Nationalgalerien

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