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Das Edikt von Nantes sicherte den protestantischen Hugenotten im katholischen Frankreich Toleranz zu. Zuvor hatten sie eine 36 Jahre andauernde Verfolgung im gesamten Land zu erleiden, wobei es 1572 in der Bartholomäusnacht zum Massenmord an den Hugenotten kam. 500.000 Anhänger des Protestantismus wurden vertrieben.

Das Edikt wurde am 13. April 1598 vom französischen König Heinrich IV. in Nantes unterzeichnet. In dem Erlass wurde das katholische Bekenntnis als Staatsreligion bestätigt, den französischen Calvinisten aber dessen ungeachtet die freie Religionsausübung und eine politische Sonderstellung eingeräumt.

Am 18. Oktober 1685 wurde das Edikt von König Ludwig XIV. im Edikt von Fontainebleau widerrufen.

Die Unterzeichnung des Edikts von Nantes ist auf einem Relief am Genfer Reformationsdenkmal dargestellt.

siehe auch: Toleranzedikt, Johannes Calvin, Reformation

Hugenottenkriege | 1598 | Religionsfreiheit | Protestantismus in Frankreich

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