| Edellibellen | ||||||||||||
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| Aeshna cyanea - young male (aka).jpg]] | ||||||||||||
| : | Insekten (Insecta) |
| : | Fluginsekten (Pterygota) |
| : | Libellen (Odonata) |
| : | Großlibellen (Anisoptera) |
| : | Aeshnoidea |
| : | Edellibellen |
Die heimischen Edellibellen erreichen Spannweiten von bis zu 11 Zentimetern wie beispielsweise die bekannte Große Königslibelle (Anax imperator). Der Körper der Tiere ist dabei meist auffällig gezeichnet und kann die unterschiedlichsten Farbkombinationen aufweisen.
Die Edellibellen umfassen sehr unterschiedliche Arten, die stark differierende Lebensraumansprüche und Lebensweisen haben. Sie sind sehr geschickte Flieger. Dabei gibt es einige Arten wie etwa die Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica), die auf sehr spezielle Lebensräume, in diesem Fall Moorgebiete mit Torfmoosen (Sphagnum), angewiesen sind. Andere, relativ anspruchslose Arten wie die Große Königslibelle oder die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) sind dagegen an sehr vielen unterschiedlichen Gewässern zu finden.
Bei den meisten Arten der Edellibellen bilden die Männchen Reviere an den Entwicklungsgewässern aus, die sie gegen Eindringlinge verteidigen. Die Paarung beginnt in der Regel in der Luft, die eigentliche Kopulation findet allerdings im Sitzen statt. Dabei paart sich das Weibchen häufig mehrfach hintereinander mit verschiedenen Partnern. Aus diesem Grund entfernt das Männchen zu Beginn der Paarung mit seinen zu einer Zange umgestalteten Cerci am Hinterende das Spermapaket des Vorgängers aus der weiblichen Geschlechtsöffnung. Bereits gebildete Tandems aus kopulierenden Geschlechtspartnern werden häufig von anderen Männchen angegriffen, wobei der Gewinner das Weibchen übernimmt.
Die Eiablage erfolgt durch Einstechen der Eier in lebendes oder totes Pflanzenmaterial, meistens in Abwesenheit des Männchens. Eine Ausnahme bildet dabei die Kleine Königslibelle (Anax parthenope), die die Eier in Tandemstellung ablegt.
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