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Ede
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Basisdaten
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Staat: Niederlande
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Provinz: Gelderland
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Einwohner: 106.430 (Januar 2005)
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Fläche: 320,90 km²
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Höhe: von West nach Ost 10 - 40 bis 50 m ü. NN
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Postleitzahl: 671x
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Telefonvorwahl: (+31) 318
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Geografische Lage: 52° 02' 24" nördl. Breite
5° 39' 00" östl. Länge

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Homepage der Stadt Ede

Ede * ist eine Gemeinde der Provinz Gelderland (Niederlande). Sie hat (Januar 2005) ca. 106.430 Einwohner. Ihre Gesamtfläche beträgt etwa 320,9 km². In der Gemeinde liegen, nebst Ede selbst, auch die Dörfer Otterlo, Lunteren, Bennekom und Harskamp.

Lage und Wirtschaft


Ede liegt im Südwesten des Waldgebietes Veluwe, an der Autobahn und Eisenbahnstrecke UtrechtArnheimOberhausen ; Nebeneisenbahnstrecke nach Barneveld. Gute Straßen führen nach Apeldoorn, dem südlichen Nachbarn Wageningen und Barneveld. Die bis 2002 wichtige Kunstfaserindustrie hat Ede verlassen. An ihrer Stelle sollen Kleinbetriebe und mehr Tourismus neue Arbeitsplätze schaffen. Für die Wirtschaft Edes sind am wichtigsten:
  • der Tourismus (wegen der Heide, der Wälder usw.; der Naturpark „Hoge Veluwe“ liegt größtenteils auf dem Gebiet von Ede)
  • die Landwirtschaft (im Westen der Gemeinde)
  • der Dienstleistungsbereich (Altersheime und andere Heilinstitute, Konferenzzentren)
  • das Militär (es gibt mehrere Kasernen und Truppenübungsplätze in der Gemeinde).

In Ede und Bennekom leben auch Pendler, die in Utrecht und Arnheim arbeiten.

Geschichte


Das Gebiet Edes lieferte den Archäologen viele Funde, unter anderem aus Hügelgraber der Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Ob rund 30.000 v. Chr. schon die Neandertaler hier lebten ist noch nicht geklärt. Später aber lebten im heutigen Ede lange Zeit germanische Stämme, unter anderem um 400 n. Chr. die Chamaven. Im Frühmittelalter entstanden Ede und Bennekom als kleine Bauerndörfer. Ede wird 1216 , Lunteren 1300 in Schenkungsurkunden erwähnt. Nach der Reformation wurden die Dörfer bald protestantisch; in Lunteren aber konnten sich die Katholiken noch ein Jahrhundert behaupten. Wachstum trat erst ab 1840 ein, als die Eisenbahnlinie Utrecht – Arnheim eröffnet wurde und Landstraßen gebaut wurden. Im Jahr 1902 kam die Eisenbahn Ede- Barneveld hinzu. Das ermöglichte den Tourismus in die nahegelegene Veluwe und die Ansiedlung von Sanatorien usw. Die Kunstfaserfabrik des Akzo Nobel-Konzerns war hier von etwa 1920-2002 sesshaft. Ab etwa 1880 wurden Ede und Harskamp wichtige Garnisonsorte des niederländischen Heeres.

Sehenswürdigkeiten


Ede und Bennekom haben beide im Ortskern eine spätmittelalterliche Kirche. In Otterlo befindet sich ein Fliesenmuseum, in Ede ein Heimatmuseum mit archäologischen Fundstücken.

Am wichtigsten ist jedoch der Naturpark „Hoge Veluwe“ mit dem Kröller-Müller-Museum bei Otterlo. Weitere wichtige Naturgebiete der Veluwe auf dem Grundgebiet von Ede sind: Ginkelse Heide (zum Teil Militärgelände: bei Schießübungen gesperrt), Planken-Wambuis und Deelerwoud. Man kann hier also viele Wanderungen und Radtouren machen.

Weblinks


Ort in den Niederlanden

Ede | Ede | Ede (gemeente) | Ede | Ede (gemeente) | Ede (gemeente) | Ede | Ede

 

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