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Edmund "Eddie" Jordan (* 30. März 1948 in Irland) ist der Gründer, Besitzer und ehemalige Teamchef von Jordan Grand Prix.

Jordan arbeitete zuerst als Angestellter der Bank of Ireland, dann nahm er an den Rennen der Go-Karts Teil. Im Jahr 1971 gewann er die irische Meisterschaft. Im Jahr 1974 wechselte er zu Formula Ford, 1979 zu Formula Three. Im selben Jahr gründete Jordan sein eigenes Team, Eddie Jordan Racing, in dem u. a. Johnny Herbert, David Leslie, David Sears und James Weaver starteten. Im Jahr 1991 gründete er Jordan Grand Prix der Formel 1, in dem u. a. Damon Hill und Ralf Schumacher starteten.

Ende Januar 2005 teilte Eddie Jordan schließlich mit, dass er seine Anteile am Team an die Midland Group des russischen Geschäftsmannes Alex Shnaider verkauft hatte. Der Ire verlor sein Mitspracherecht, wollte sich aber weiterhin um die Vermarktung des Teams kümmern, ehe er sich dann 2006 gänzlich zurückziehen würde. Nach 14 Jahren und vier Grand-Prix-Siegen in der Formel 1 ging eine Ära zu Ende- was Jordan als "eine Erlösung" bezeichnete. Doch bei der Übergabe des Teams, das 2005 noch seinen Namen trug, standen selbst dem hartgesottenen und abgezockten Iren Tränen in den Augen.

Mit seiner Ehefrau Marie und den vier Kindern Zoe, Miki, Zak und Kyle lebt Eddie Jordan in Oxford. Inzwischen ist er Herausgeber eines Formel 1-Magazins.

Provokative Sprüche, luxuriöse Statussymbole sowie berühmte Persönlichkeiten in der Teambox bei jedem F1-Rennen machten Eddie Jordan zu einer der schillerndsten Figuren überhaupt in der Formel-1-Historie. Die ernste Seite des Iren kannten derweil nur wenige. So engagierte er sich auch für gemeinnützige Projekte, wie beispielsweise für eine Hilfsorganisation zu Gunsten krebskranker Kinder, für die er bei einer Benefizveranstaltung in Spanien satte 400 Kilometer auf dem Rennrad zurücklegte. Für seine Verdienste um den internationalen Sport verlieh ihm die Universität von Ulster/Nordirland Mitte 2002 sogar den Ehrendoktortitel.

Mann | Ire | Formel 1 | Geboren 1948

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