Eberhard IV., genannt "der Jüngere", (* um 1388; † 2. Juli 1419 in Waiblingen) war Graf von Württemberg.
Eberhard IV. war das einzige überlebende Kind aus der Ehe von Graf Eberhard III. und Antonia Visconti. Am 13. November 1397 wurde er mit Henriette von Mömpelgard verlobt. Henriette war die älteste Tochter und Haupterbin Heinrichs von Mömpelgard, der 1396 ein Jahr vor seinem Vater, dem Grafen Stephan von Mömpelgard, starb. Durch die spätestens 1407 geschlossene Ehe wurde die Grafschaft Mömpelgard württembergisch.
Eberhard IV. beteiligte sich ab 1407 aktiv an der Regierung des Landes. Ab 1409 regierte er gemeinsam mit Henriette die Grafschaft Mömpelgard. Nach dem Tod Eberhards III. am 16. Mai 1417 übernahm er die Regierung in ganz Württemberg. Bei seinem Tod am 2. Juli 1419 waren seine beiden Söhne, die späteren Grafen Ludwig I. und Ulrich V., erst sieben beziehungsweise sechs Jahre alt. Deshalb wurde eine Vormundschaftsregierung aus Henriette und bis zu 32 württembergischen Räten eingesetzt.
Mann | Graf (Württemberg) | Gestorben 1419 | Deutscher
Eberhard IV, Count of Württemberg | Everhard IV van Württemberg
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"Eberhard IV. (Württemberg)".
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