| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_fehlt.jpg | map at ebensee.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Oberösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Gmunden (GM) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 195 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 8.278 (1. Januar 2004) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 443 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 4802 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 06133 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 40704 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Marktgemeinde Ebensee Hauptstraße 34 4802 Ebensee | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | bgcolor="#FFFFFF" | |||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Herwart Loidl (SPÖ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine goldene, eingebogene Spitze; darin auf grünem Boden ein grüner Nadelbaum, dahinter eine blau-silberne, gewellte Wasserfläche und ein grauer, felsiger Berg. In den Oberwinkeln rechts drei silberne, eins zu zwei gestellte Salzstöcke, links eine goldene, aufrechte Spitzhacke. Übergelegter roter Balken, darin aus den Schildrändern wachsende, mit schwarzen Ärmeln und goldenen Manschetten bekleidete Treuhände.Gemeindefarben: Grün-Weiß-Rot
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte die Gegend seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. 1604 entstand die Saline Ebensee. Im Jahr 1625 hatte Ebensee schon 1000 Einwohner. 1786 wurde Ebensee selbständige Pfarre.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Im November 1943 wurde das Konzentrationslager Ebensee als Nebenlager des KZ Mauthausen errichtet. Das Projekt Zement sollte der Verlegung der Raketenversuchsanstalt Peenemünde in eine bombengeschützte Umgebung ermöglichen. Die Befreiung des Lagers erfolgte am 6. Mai 1945 durch amerikanische Truppen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde auf dem Gelände des Konzentrationslagers ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte "Displaced Persons". Aufgrund von Spannungen zwischen den polnischen und den jüdischen Lagerbewohnern wurden die meisten jüdischen DPs nach Bad Gastein verlegt.
Ebenso während der Kriegsjahre wurde in den Salzstöcken geheime Lager errichtet, wo die Kunstschätze der Wiener Museen untergebracht wurden, um sie einerseits vor Kriegsschäden zu bewahren und sie notfalls auch weiter verschieben zu können. Zurückdrängende Militäreinheiten der Wehrmacht bei Kriegsende sollten die Salzstöcke sprengen, wobei die Schätze vernichtet worden wären. Dies wurde aber durch Widerstandskämpfer verhindert.
Seine wirtschaftliche Existenz verdankt Ebensee der Salzproduktion. 1607 wurde das erste Sudhaus errichtet, damit war die weitere Geschichte des Ortes untrennbar mit dem "Pfannhaus" verbunden. Als sich dazu Jahrzehnte später mit den Solvay-Werken ein weiterer salzverarbeitender Grossbetrieb in Ebensee ansiedelte, waren Industriearbeitsplätze die wichtigste Erwerbsquelle der regionalen Bevölkerung. Dazu kamen florierende mittelständische Betriebe, etwa in der holzverarbeitenden Industrie, aber auch eine Vielzahl von Nahversorgern, die Ebensee zu einem ungeahnten Aufschwung verhalfen. Zwischenzeitlich musste die lokale Wirtschaft struktur- und globalisierungsbedingten Entwicklungen Rechnung tragen. In den letzten Jahren konnte allerdings eine Trendumkehr erreicht werden und mit der Ansiedelung neuer Betriebe scheint eine positive wirtschaftliche Zukunft gesichert. Ehrgeizige Initiativen sollen die Tourismuswirtschaft ankurbeln und Ebensee mit seinem attraktiven Gästeangebot auch im Fremdenverkehr neu positionieren.
23.9.1963 sprengten italienische Terroristen das Löwendenkmal an der Traunkirchnerstraße und zündeten Bomben.
30.09.2005 schließt Solvay die Sodaproduktion.
Bürgermeister ist Herwart Loidl (SPÖ).
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 8800 Einwohner, 2001 8500 und 2004 dann 8278.