Eine Ebene ist in der Mathematik ein zweidimensionaler Vektorraum. Meist meint man die in der Geometrie verwendete euklidische Ebene, die ein zweidimensionaler euklidischer Raum ist.
Zur Beschreibung einer Ebene (Ebenengleichung) gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Umwandlungen zwischen den verschiedenen Formen (Beispiele)
1a) Normalenform in Koordinatenform
-
-
-
b) Koordinatenform in Normalenform
-
Normalenvektor ablesen:
-
Zwei Koordinaten nullsetzen und dadurch Punkt bestimmen:
-
Führt zu
-
2a) Normalenform in Parameterform
b) Parameterform in Normalenform
3a) Parameterform in Koordinatenform
- umwandeln in
Das Kreuzprodukt der Richtungsvektoren ergibt den Normalenvektor der Ebene, dessen Komponenten die Koeffizienten a,b,c sind.
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-
Zur Berechnung von d nun einfach den Stützvektor in die Koordinatenform einsetzen:
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b) Koordinatenform in Parameterform
-
Zwei der Variablen substituiert man mit und nach der dritten wird umgestellt.
-
Damit erhält man sofort
und damit ist sofort klar
Ebenen im 3-dimensionalen Raum
kartesische Koordinaten
Die x-y-Ebene, u-a-Ebene und die z-x-Ebene sind Schnitte oder Abbildungen des dreidimensionalen Raums, bei denen die jeweils im Namen vorkommenden Achsen des
kartesischen Koordinatensystems sichtbar sind. Sie sind in der Regel unendlich weit ausgedehnt.
Polarkoordinaten
Genauso lassen sich in
Polarkoordinaten Ebenen bilden. Man kann es mit einer
Torte erklären:
- Die r-z-Ebene beschreibt die Ebene, die ein Tortenstück von der geschnittenen Seite zeigt. (Man sieht die Sahnefüllung und die Teigschichten). Damit kann man sehr gut rotationssymmetrische Körper darstellen und z. B. dreidimensionale Felder, Kräfte, etc. vereinfacht berechnen. (Eine Rotation dieser Ebene um die Z-Achse um 2π ergibt dann den rotationssymmetrischen Körper.) Die r-z-Ebene ist in z-Richtung unendlich weit ausgedent, in r-Richtung jedoch nur von r=0 bis ∞, deshalb ist sie eigentlich nur eine Halbebene. Würde man die ganze Torte in zwei Hälften schneiden, wäre alles links von der Mitte eine Spiegelung der rechten Seite, deshalb verwendet man nur eine Halbebene.
- Die r-φ-Ebene (auch Drehebene) sieht man die Torte von oben, oder man schneidet mit dem Messer von oben etwas ab und sieht den Schnitt durch eine Schicht von oben. Sie ist unendlich weit ausgedehnt und unterscheidet sich nicht von einer Ebene in kartesischen Koordinaten, wenn man sie zu einer x-y-Ebenen umdefiniert (die Z-Achse zeigt dann weiterhin aus der Ebenen heraus). Die r-φ-Ebene kann z. B. zur zweidimensionalen Darstellung und Berechnung eines Elektromotors verwendet werden.
- Der φ-z-Ebene kommt eine geringere Bedeutung zu. Sie würde z. B. den abgewickelten Rand der Torte zeigen und liegt in den Intervallen z=und φ=[0,2π.
Siehe auch Planiversum, Spurgerade, Affine Ebene
Geometrie
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