Bei Dysmorphophobie (altgr.: dys = schlecht = Miss-, morphé = Form = -gestaltet-, phóbos = Furcht = -angst), im DSM-IV „körperdysmorphe Störung“ genannt, handelt es sich um eine psychische Störung, bei der Betroffene befürchten, durch einen Defekt, der für andere entweder überhaupt nicht oder lediglich minimal erkennbar ist, stark entstellt zu sein. Aufgrund dieser Angst zeigen Dysmorphophobiker bestimmte Verhaltensweisen, die sich zum einen auf das Überprüfen und zum anderen auf das Kaschieren des Makels beziehen. Sie sind der festen Meinung, sie seien hässlich.
Zudem fühlen sich die Betroffenen in der Öffentlichkeit von anderen angestarrt und fürchten, die vermeintliche Entstellung gebe anderen Anlass zu Ablehnung und Verachtung – was häufig einen Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben zur Folge hat.
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