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Als Duopol wird eine Marktform bezeichnet, bei der einer Vielzahl an Nachfragern nur zwei Anbieter gegenüberstehen. Das Duopol ist somit ein Spezialfall des Oligopols. Aufgrund seiner geringen Komplexität ist die Annahme eines Duopols häufig Gegenstand mikroökonomischer Theorien.

Duopol-Modelle


Die beiden grundlegenden Modelle, die bei der Betrachtung von Oligopolen zum Einsatz kommen, sind:

  • das Cournot-Modell, das zeigt, dass die beiden Anbieter auf Produktionsänderungen des jeweils anderen mit der angebotenen Menge reagieren, bis ein Nash-Gleichgewicht erreicht ist.
  • das Bertrand-Modell, dem die spieltheoretische Überlegung zugrunde liegt, dass beide Anbieter über die Preise strategisch agieren. Handeln beide Anbieter nach dieser Maxime, so wird langfristig auch hier ein Nash-Gleichgewicht erreicht. Der Angebotspreis entspricht dem Wettbewerbspreis.

Duopole in der Politik


Die politische Landschaft vieler Länder ist gekennzeichnet durch ein Duopol. Typisches Beispiel hierfür sind die USA, wo es mit den Republikanern und den Demokraten lediglich zwei relevante politische Parteien gibt. Teilweise wird das spieltheoretische Konzept des Duopols auch auf die beiden deutschen Volksparteien SPD und CDU und ihr Verhalten angewandt.

Siehe auch


Wettbewerb

Duopol | Duopoly | Duopolio | Duopole | דואופול | Duopólium | Duopolio | 複占 | Duopol | Duopol

 

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