| Wetterkartensymbole | |
| Symbol_Mist1.png | feuchter Dunst |
| Symbol Haze1.png | trockener Dunst |
| Symbol_Dust4.png | Staubdunst |
Dunst entsteht im Regelfall durch Kondensation oder Resublimation des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes, insofern die Luftfeuchtigkeit hierfür hoch genug ist und eine ausreichend große Zahl von Aerosolpartikeln vorliegt. Letztere wirken als Kondensationskerne und sind für die Tröpfchenbildung über heterogene Nukleation unabdingbar, können bei ausreichend hoher Konzentration aber auch selbst als Dunst erscheinen, wobei man dann von einem trockenen Dunst spricht. Die Definitionsgrenze zwischen feuchtem und trockenem Dunst, der auch immer eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit enthält, liegt bei einer relativen Luftfeuchte von 80 %. Zusätzlich spricht man von einen Staubdunst, wenn einige der Schwebepartikel groß genug sind, um sie mit dem Auge erkennen zu können
Zur Kondensation unterhalb des Sättigungspunktes kommt es aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften der Aerosolpartikel. Die Tröpfchen können dabei aber nur so weit wachsen, wie die Fähigkeit der Partikel es zu binden nicht durch die zunehmenden Einfluss der Oberflächenkräfte ausgeglichen wird. Die maximal erreichbare Tröpfchengröße ist daher begrenzt und bewegt sich normalerweise im Bereich von 0,1 bs 1 μm.
Dunst und besonders auch trockener Dunst entsteht vor allem bei Inversionswetterlagen, wenn also der vertikale Luftaustausch unterbrochen ist. In Ballungsgebieten mit starker Luftverschmutzung tritt dieser dann bisweilen in Form von Smog auf, der auch bei Sichtweiten unterhalb eines Kilometers noch einen Dunst darstellt.
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"Dunst (Atmosphäre)".
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