| Wappen | Karte |
|---|---|
| Sin_escudo.svg Wappen | UKScotland.png |
| Basisdaten | |
| Regierungsbezirk: | Fife |
| Geografische Lage: | 56° 04' 60 N 03° 28' 00 W |
| Höhe: | 115 m ü. NN |
| Website: | www.dunfermline.info |
| E-Mail-Adresse: | info@dunfermlineonline.net |
Der Name der Stadt leitet sich vom gälischen Dùn Phàrlain ab, das übersetzt entweder „Fort des Partholan“ oder „Fort des gekrümmten Glen“ heißt. Es gibt einen Helden namens Partholan, der auch als „der keltische Atlas“ bezeichnet wird, aber die Herkunft ist nicht sicher. Von diesem Ausdruck leitet sich auch der Familienname „MacFarlane“ ab.
Mit der Heirat von Malcolm Canmore und Königin Margareta im Jahre 1070 erhöhte sich die Bekanntheit der Stadt deutlich. Der König lebte in einem Turm auf einem Hügel, der an drei Seiten vom Glen umgeben war. Überreste dieses Schlosses findet man im Pittencrieff Park. Unter dem Einfluss der Königin wurde 1075 das Fundament für das Benediktinerkloster gelegt, das später von David I. zu einer Abtei erhoben wurde (s.u.). Robert the Bruce, der dort begraben liegt, gab der Stadt 1322 ihre Satzung. Bis zur Bestätigung durch James VI. 1588 wurde jedoch alle Privilegien von den Äbten erteilt.
Im 18. Jahrhundert sah Daniel Defoe in Dunfermline die „volle Perfektion des Verfalls“, aber die Stadt blühte wieder auf. Die Herstellung von Leinen wurde zur Massenindustrie. James Blake führte 1718 das Weben von Damast ein. Er hatte diese Kunst in Kursen in Drumsheugh nahe Edinburgh erlernt, zu denen er durch vorgetäuschten Schwachsinn Zugang erhalten hatte. Seitdem stieg der Handel mit Leinen sprunghaft an. Der Erfolg beruhte auch auf dem besonderen Design des Stoffes.
Weitere Industriezweige, die zum Wohlstand der Stadt beigetragen haben, sind Färben und Bleichen, Messing- und Eisengießerei, Gerben, Maschinenbau, Brauerei und Destillation, Müllerei, Tauherstellung und die Produktion von Suppen und Kerzen.
Im Winter 1303 wurde hier der Hof Eduards I. von England gehalten. Bei seiner Abreise im folgenden Jahr wurden die meisten Gebäude abgebrannt. Nach einem Überfall der Reformatoren im März 1560 wurde die Abtei schwer beschädigt, aber wichtige Teile wie das riesige Refektorium blieben erhalten. Auch das Kirchenschiff, das bis zum 19. Jahrhundert als Gemeindekirche diente und nun die Vorhalle der neuen Kirche bildet, blieb verschont. Dieses Gebäude im perpendikularen Stil, das seit 1821 für die Öffentlichkeit zugänglich ist, besetzt den Platz des alten Altarraums und der Querschiffe, obwohl es im Stil und den Proportionen von der originalen Struktur abweicht.
Das alte Gebäude war ein gutes Beispiel des einfachen und massiven normannischen Stils. An seiner Westfront befindet sich ein prächtiger Eingang. Ein weiteres Tor wurde 1903 an der Südmauer entdeckt, als Steinmetze an einem Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Burenkriegs arbeiteten. Die Gedenkstätte musste verlegt werden, um das Tor zu bewahren. Durch private Spenden konnten mehrere Buntglasfenster erschaffen werden.
Die Abtei ist die Grabstätte von 22 schottischen Königinnen und Königen, darunter
Die United Free Church in der Queen Anne Street wurde von Ralph Erskine gegründet, an den eine Statue vor dem Eingang sowie ein Sarkophag über seinem Grab erinnern. Eine weitere Kirche ist nach Thomas Gillespie (1708-1774), einem Anführer der Sezessionsbewegung, benannt.
Die Corporation-Gebäude, die im schottischen Feudalstil und französischer Gotik erbaut wurden, enthalten Büsten schottischer Herrscher, eine Statue von Robert Burns und das Gemälde „Spirit of Religion“ von Sir Noel Paton.
Andrew Carnegie war der größte Mäzen der Stadt. Er finanzierte zahlreiche Gebäude und Einrichtungen, u.a. die Carnegie Hall.
Link-TextGeburtsort von Dan McCafferty Leader von Nazareth
Dunfermline | Dunfermline | Dunfermline | Dunfermline | Данфермлин
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