Dumbo, der in Deutschland auch unter dem Titel Dumbo, der fliegende Elefant gezeigt wurde, ist der vierte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und stammt aus dem Jahr 1941. Der Film erhielt 1942 einen Oscar in der Kategorie Beste Musik und wurde außerdem für den Song „Baby Mine“ in der Kategorie Bester Song nominiert.
Der Film erzählt die Geschichte des Elefantenbabys Jumbo jr., das von einem überarbeiteten Storch bei seiner Mutter in einem amerikanischen Zirkus abgeworfen wird. Nach einem Niesanfall sind seine Ohren plötzlich riesengroß, weswegen er von den anderen Zirkustieren und hartherzigen Raben als „Dumbo“ (von englisch dumb, „dumm“) verspottet wird. Nur seine Mutter, von der er aber bald getrennt wird, und die Maus Timothy halten zu ihm. In einer denkwürdigen Szene will Dumbo seinen Kummer im Suff ertränken, gerät aber dabei in einen psychedelischen Albtraum, in dem rosa Elefanten paradieren. Schließlich entdeckt Dumbo, dass er fliegen kann, wenn er mit seinen Ohren flattert (zunächst muss er dabei mit seinem Rüssel eine vermeintliche Zauberfeder umklammern), und wird so zum Star des Zirkus. Am Ende kommt es zu einer ergreifenden Wiedervereinigung mit seiner Mutter.
Der Film ist inspiriert von der Geschichte des berühmten realen Elefanten Jumbo.
Dumbo gilt zwar als eines der Meisterwerke Disneys, ist aber in den vergangenen Jahren nicht unumstritten gewesen. So verkörpern die Raben rassistische Stereotype, die den amerikanischen Schwarzen zugeschrieben wurden. Die surrealistische Szene Pink Elephants on Parade hat zudem – wie auch die Disney-Adaption von Alice im Wunderland – zu Spekulationen geführt, dass die Disney-Animateure halluzinogenen Drogen zusprechen.
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