Als Drittmittel bezeichnet man im Wissenschaftsbetrieb jene Anteile an der Finanzierung von konkreten Forschungsvorhaben, die nicht aus dem Etat der vom zuständigen Ministerium für die Hochschulen bereitgestellten Mitteln stammen. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung stammen Drittmittel nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern auch aus öffentlichen Forschungsförderungen bestimmter Forschungsprojekte wie z.B. der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Anteil der Drittmittel am Gesamtetat der Hochschulen (ohne die medizinischen Einrichtungen) beträgt mittlerweile knapp 20%.
Problematisch an Drittmitteln ist die Einflussnahme der Geldgeber auf die Forschungsfreiheit, insbesondere wenn sie Anreize für angewandte und ergebnisorientierte Forschung bieten.
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