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Drew Blythe Barrymore (* 22. Februar 1975 in Culver City, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin.

Drew Barrymore ist die Tochter des Schauspielers John Barrymore Jr. und entstammt einer der bekanntesten Schauspielerfamilien Hollywoods. Ihr Großvater John war ein legendärer Shakespeare-Darsteller, und auch ihr Onkel Lionel und ihre Tante Ethel gelangten zu Film- und Theaterruhm.

Schon als Siebenjährige wird Drew Barrymore zum Star aufgrund ihrer Hauptrolle als Freundin von "E. T." in Steven Spielbergs Kinohit E. T. - Der Außerirdische.

Als Kinderstar spielt sie danach in weiteren Filmen, unter anderem in den Stephen King-Verfilmungen "Der Feuerteufel" und "Katzenauge".

Was danach folgt, sind die Nachteile eines jungen Stars in Reinform. Drew Barrymore macht Schlagzeilen mit heftigen Exzessen: Alkohol mit neun Jahren, gefolgt von Marihuana mit elf und ein Jahr später mit Kokain. Nach einem Selbstmord-Versuch verbringt sie lange Zeit in einer Klinik.

Als sie 14 Jahre alt ist, erscheint eine Art Autobiographie unter dem Titel "Little Girl Lost", in der das verwirrte Leben eines jungen Mädchens beschrieben wird. Zumindest ein Teil der Story stammt aus dem Leben von Drew selbst.

Anfang der 90er Jahre meldet sich Drew Barrymore erfolgreich auf die Kinoleinwand zurück, wo sie mit "Poison Ivy-Die tödliche Umarmung" und "Guncrazy" ihr Comeback feiert. Wieder ist sie ein gefragter Star, und wieder schockt sie die Öffentlichkeit, als sie sich 17-jährig für ein Magazin entblättert.

Trotzdem bekommt sie weiterhin Rollen in Film-Hits wie "Kaffee, Milch und Zucker" mit Whoopi Goldberg, "Batman Forever" mit Jim Carey und Val Kilmer und "Alle sagen: I Love You" von Woody Allen.

Als sie im Jahr 1996 in Wes Cravens Grusel-Schocker "Scream - Schrei" in den Kinos zu sehen war, galt sie zwar als Star des Films, wurde aber schon nach wenigen Minuten brutal zerfleischt.

Danach wurde es international etwas ruhiger um Drew Barrymore, bis sie im Jahr 1998 in "Eine Hochzeit zum Verlieben" spielt, womit sie einen erneuten Mega-Erfolg verbuchen konnte.

Es folgten mit "Verliebt in Sally", "Auf immer und ewig" und "Ungeküsst" nicht ganz so erfolgreiche Filme (Verkaufszahlen), bis sie im Jahr 2000 wieder zwei Top-Rollen hatte - in der Kino-Adaption der 70er-Jahre-Serie "3 Engel für Charlie" sowie in der Tragikomödie "Unterwegs mit Jungs".

Zu ihren neueren Filmprojekten zählt "Geständnisse" und "3 Engel für Charlie: Volle Power".

2004 war sie mit zwei alten Kollegen in 2 verschiedenen Liebeskomödien zu sehen: "Der Appartment Schreck" und "50 erste Dates", 2005 dagegen nur in dem Film "Fever Pitch - Ein Mann für eine Saison".

Drew Barrymore hat eine On-Off Beziehung zum Drummer der Strokes

Deutsche Synchronstimmen

  • Caroline Ruprecht (E.T)
  • Jennifer Böttscher (Best Man)
  • Sabine Jäger (Batman Forever)
  • Claudia Lössl (Eine Hochzeit zu verlieben, Scream)
  • Nana Spier (Auf immer und ewig, Unterwegs mit Jungs, 3 Engel für Charlie, 3 Engel für Charlie - Volle Power, 50 erste Dates, Fever Pitch)

Filmografie (Auswahl)


Literatur


  • Barrymore, Drew: Little Girl Lost, Pocket Books, New York 1991. ISBN 0671689231
  • Seeßlen, Georg: Drew Barrymore, Berlin, Bertz 2001, ISBN 3-929470-34-9

Weblinks


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