Die erfolgreichsten Sparten waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Leichtathletik mit mehreren Weltrekorden Rudolf Harbigs sowie die Männerfußballmannschaft, welche in den Jahren 1943 und 1944 Deutscher Fußballmeister wurde.
Im Verlaufe der DDR-Zeit wurde der Verein zunächst im Jahre 1950 umbenannt in SG Dresden-Friedrichstadt. Es folgten weitere Umbenennungen sowie Ausgliederungen von Sportbereichen in andere Vereine. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Dresdner SC im Jahre 1990 neu gegründet. Ungeachtet der politischen Kapriolen hatten Sportler und Sportlerinnen des Dresdner SC und seiner Nachfolge-Vereine in folgenden Sportarten nennenswerte Erfolge aufzuweisen: Schach, Rudern, Gewichtheben, Volleyball, Handball, Faustball, Fechten, Kegeln und Tischtennis.
Fußball
Anfänge bis 1945
Der DSC Fussball 98 ist der Nachfolger des legendären Dresdner Sport-Club 1898. Die größten Vereinserfolge des DSC waren 1940 und 1941 der Gewinn des Deutschen Pokals (damals Tschammerpokal) und 1943 und 1944 die Deutsche Fußballmeisterschaft. Der Dresdner SC wurde damit letzter gesamtdeutscher Deutscher Meister vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im heimischen, vereinseigenen Stadion Ostragehege verfolgten bis zu 60.000 Zuschauer die Spiele der konstant spielstärksten sächsischen Mannschaft um die Nationalspieler Helmut Schön und Richard Hofmann sowie Torwart Willibald Kreß. Helmut Schön war in dieser Zeit Kapitän der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und schoss in 16 Länderspielen 17 Tore. Später wurde er Bundestrainer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft (1964-1978).
Als traditioneller Nachfolger wurde die BSG Rotation Dresden (1954 in SC Einheit Dresden umbenannt) betrachtet, die sich von 1950 bis 1962 in der DDR-Oberliga halten konnte. In der Saison 1965/66 wurde die Fußballabteilung des SC Einheit ausgegliedert, es entstand die FSV Lokomotive Dresden (ein reiner Fußballverein) und parallel der Großverein SC Einheit (mit den restlichen Sportarten). Auch die Lokomotive Dresden konnte sich allerdings nicht mehr aus dem Schatten der zunehmend erfolgreicheren Konkurrenz der SG Dynamo Dresden lösen.
Neuanfang
Der 1. Juli 1990 ist für Anhänger des DSC der wichtigste Tag nach der Vereinsgründung vom 30. April 1898. Mit der politischen Wende und dem Untergang der DDR war es nach 40 Jahren endlich wieder möglich an die große Tradition des Dresdner Sport-Club anzuknüpfen. An diesem Tag wurde die Trennung von SC Einheit und FSV Lok Dresden wieder rückgängig gemacht.
Am 2. Dezember 1998 löst sich aus wirtschaftlichen Gründen die Fußballabteilung aus dem Gesamtverein Dresdner SC 1898 heraus und gründet den Dresdner SC Fußball 98.
Im Jahr 1990 startet der DSC in der Bezirksliga, der damalig fünfthöchsten Spielklasse. Bereits 1991 steigt man in die Landesliga Sachsen auf. Dort wird man sofort Sachsenmeister und spielt bereits 1992/93 in der dritthöchsten Spielklasse, der Amateur-Oberliga. In der Folgezeit versucht der DSC sich am weiteren Aufstieg, muss jedoch einen herben Rückschlag hinnehmen. Durch den Umbau der Spielklassen und einer katastrophalen Saison geht es für den Sport-Club gleich 2 (!) Ligen abwärts. Pünktlich zum 100. Geburtstag gelingt dem Verein jedoch 1998 wieder der Sprung in die Drittklassigkeit. Dort spielt man 2 Saisons und wird 2000 sogar Vize-Meister. Im gleichen Jahr muss man wieder in die Qualifikation für eine neu eingeführte Spielkasse, diesmal mit positivem Ausgang. Der DSC steigt in die neue zweigleisige Dritte Liga auf, während andere namhafte Vereine den Sprung verpassen. In der Saison 2002/03 muss jedoch der Abstieg hingenommen werden. Grund hierfür ist vor allem die Entschuldung des Vereins, wodurch man sich keinen vergleichbar teuren Kader wie die anderen Vereine leisten kann und möchte. Zudem offenbaren sich strukturelle Probleme. Nach erneutem Abstieg kickt der Dresdner SC Fussball 98 nun in der Landesliga Sachsen.
Leichtathletik
Neben der DSC-Fußballmannschaft ragten vor 1945 insbesondere die sportlichen Leistungen der Leichtathletik-Abteilung heraus:
Rudolf Harbig gewann 1936 die Bronzemedaille mit der 4 × 400 m Staffel. 1938 wurde Harbig dann auch Europameister über 800 Meter und in der 4 × 400 m Staffel. Im Jahr 1939 stellte er neben einem 400-Meter-Weltrekord den legendären Weltrekord über 800 Meter auf. 1941 folgte noch ein Weltrekord über 100 Meter.
Die Volleyballfrauen stiegen 1998 in die erste Liga auf und wurden sofort Meister und Pokalsieger. Im Jahr 2002 wurde die Mannschaft Pokalsieger und konnte den Supercup für sich entscheiden.
Team
Der Kader für die Saison 2005/06 besteht aus zwölf Spielerinnen.
Der Trainer heißt Arnd Ludwig. Seine Co-Trainerin ist Barbara Makowska. Für die medizinische Betreuung sind Michael Ulbricht und Eckart Ziegler zuständig.
! colspan=7 bgcolor=#CADCFB| Kader Saison 2005/06
|- align="center"
!width="15%" | Name
!width="15%" | Vorname
!width="5%" | Nr.
!width="10%" | Nation
!width="15%" | Größe
!width="25%" | Geburtsdatum
!width="7%" | Position
|- align="center"
|Apitz
|Mareen
|2
|GER
|1,82 m
|26. März 1987
|Z
|- align="center"
|Beier
|Heike
|12
|GER
|1,84 m
|09. Dez. 1983
|AA
|- align="center"
|Fürst
|Christiane
|3
|GER
|1,92 m
|29. März 1985
|M
|- align="center"
|Guhr
|Christin
|8
|GER
|1,84 m
|16. März 1982
|D
|- align="center"
|Karg
|Stefanie
|4
|GER
|1,89 m
|22. Oktober 1986
|M
|- align="center"
|Kestner
|Stefanie
|7
|GER
|1,84 m
|3.Februar 1979
|AA
|- align="center"
|Matthes
|Anne
|6
|GER
|1,82 m
|30. April 1985
|AA
|- align="center"
|Müller
|Grit
|11
|GER
|1,80 m
|02. März 1984
|U
|- align="center"
|Müller
|Jana
|15
|GER
|1,80 m
|24. Mai 1978
|AA
|- align="center"
|Ssuschke
|Corina
|9
|GER
|1,88 m
|09. Mai 1983
|M
|- align="center"
|Swietonska
|Anna
|13
|POL
|1,70 m
|25. Mai 1980
|Z
|- align="center"
|Tzscherlich
|Kerstin
|5
|GER
|1,80 m
|15. Februar 1978
|L
|-
|}
Die Positionen:
Annahme (A), Außenangriff (AA), Diagonal (D), Libero (L), Mittelblock (M), Universal (U) und Zuspieler (Z).
Bundesliga
Der Dresdner SC war 1999 deutscher Meister.
DVV-Pokal
Der Dresdner SC war 1999 Pokalsieger. Auch in der aktuellen Saison stehen die Frauen wieder im Endspiel.
Spielstätte
Die Volleyball-Heimspiele werden in der Sporthalle an der Bodenbacher Straße statt.