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Wappen Karte
WappenDrensteinfurt.gif Lage der Stadt Drensteinfurt in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Warendorf
Geografische Lage:
Höhe: 64 m ü. NN
Fläche: 106,42 km² (30. Juni 2004)
Einwohner: 15.043 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48317
Vorwahl: 02508
Kfz-Kennzeichen: WAF
Gemeindeschlüssel: 05 5 70 016
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
- Drensteinfurt
- Walstedde
- Rinkerode
Adresse der
Stadtverwaltung:
Landsbergplatz 7
48310 Drensteinfurt
Website: www.drensteinfurt.de
E-Mail-Adresse: stadt@drensteinfurt.de
Politik
Bürgermeister: Paul Berlage (parteilos)
Die Stadt Drensteinfurt ist Kreisangehörige Stadt im Kreis Warendorf südlich von Münster in Nordrhein-Westfalen. Zur Stadt Drensteinfurt gehören die Ortsteile Walstedde und Rinkerode.

Geografie


Drensteinfurt grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten) an die Stadt Sendenhorst und deren Stadtteil Albersloh (Kreis Warendorf),an Ahlen (Kreis Warendorf), an Hamm (kreisfreie Stadt), an Ascheberg (Kreis Coesfeld), sowie an Münster (kreisfreie Stadt).

Geschichte


Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erlangte Drensteinfurt wirtschaftlichen Wohlstand durch den Abbau von Strontianit. Noch immer zeugen einige Gebäude in der Stadt von dem Reichtum, den der Abbau mit sich brachte.

Ortsteile

Walstedde
Walstedde mit den wunderschönen Bauernschaften wurde 1969 im Rahmen der kommunalen Neugliederung Teil von Drensteinfurt. Die Ortschaft ist ein bevorzugtes Wohngebiet zwischen den Städten Münster, Hamm und Ahlen.

Rinkerode
Rinkerode war bis zur kommunalen Neugliederung eine eigenständige Gemeinde. Nach Auflösung des Landkreises Münster zum 1. Januar 1975 wurde die zuvor zum Amt Wolbeck gehörende Gemeinde zur Stadt Drensteinfurt im Kreis Warendorf eingemeindet, da ein Zusammenschluss mit den damaligen Gemeinden Hiltrup und Amelsbüren, der zunächst angedacht war, durch die neuen Kreisgrenzen nicht mehr möglich war. Eine Eingemeindung in die Stadt Münster wurde von dieser abgelehnt.

Das Dorf liegt etwa 12 km südlich von Münster, Nachbarorte sind Münster-Hiltrup (im Norden), Albersloh (im Osten), Drensteinfurt (im Südosten), Ascheberg und Davensberg (im Westen) sowie Münster-Amelsbüren (im Nordwesten). Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Dorf, Altendorf, Hemmer und Eickenbeck.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

In Nord-Süd-Richtung wird Drensteinfurt von der Bahnlinie Hamm (Westfalen) - Münster (Westfalen) mit Bedienung der Bahnhöfe Drensteinfurt, Rinkerode und Mersch (Westf.) durch Nahverkehrszüge und der nahezu parallel laufenden Bundesstraße B 54 durchkreuzt. In Ost-West-Richtung verläuft die B 58 durch das Stadtgebiet.

In weniger als 10 Minuten erreicht man über die B 58 die Anschlussstelle Ascheberg (79) der A1 (Dortmund - Bremen). Am Autobahnkreuz Münster-Süd ist es möglich, die A43 (Münster - Wuppertal) zu erreichen. Die A2 (Oberhausen - Berlin) ist über das Kamener Kreuz erreichbar.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Sehenswürdigkeiten

AltePost_Drensteinfurt.jpg Die Stadt hat sich ihren ländlich-westfälischen Charakter teilweise erhalten. Neben der klassizistischen Pfarrkirche St. Regina im Ortszentrum ist das Schloss des Barons von Landsberg „Haus Steinfurt“ an der Werse, sowie die im Stadtteil Rinkerode gelegenen Wasserburgen Haus Borg und Haus Bisping und das im Stadtzentrum in der „Alten Post“ von 1647 untergebrachte Rat- und Bürgerhaus nennenswert.

Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und der nach 1968 durchgeführten Ortskernsanierung blieben mehrere ältere Wohnbauten erhalten:

  • Kirchplatz 9, wohl vor 1550 errichtet, 1982 verändert
  • Kirchplatz 12 (Kaplanei). Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Markt 3 (ehem. Pastorat). Neobarocker Backsteinbau mit Mittelrisalit, 1912/13 errichtet.
  • Markt 8. Zweigeschossiges, mehrfach verändertes Giebelhaus mit Taustabknaggen, im Kern 16. Jahrhundert Die Utlucht wurde um 1800 hinzugefügt. Im Inneren haben sich Reste einer bemalten Holzbalkendecke erhalten.
  • Mühlenstraße 7. Zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, wohl 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, 1651 umgebaut. Das hintere Drittel wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1958 in Betonfachwerk neu aufgeführt.
  • Am Südwall stehen noch zwei Fachwerktraufenhäuser des 19. Jahrhunderts, die den Verlauf der einstigen Ortsbefestigung markieren.

Natur

Der Ort ist weiträumig von den großen alten Waldgebieten der Davert und Hohe Ward umgeben. Das Haus Steinfurt wird vom Schlosspark umgeben.

Persönlichkeiten aus Drensteinfurt


  • Franz-Walter von Schlott, regional bekannter Freimaurer, Ende des 16. Jahrhunderts
  • Rudolf von Verse, Fußballspieler (Libero), Stationen: BV Drensteinfurt 1951-1958, Feyenoord Rotterdam 1958-1962, Standard Lüttich 1962-1964, Europapokal der Pokalsieger 1960, 5 A-Nationalspiele

Literatur


  • Bockholt, Werner: Die „Alte Post“ in Drensteinfurt. Zwischen Ackerbürgerhaus und Kulturzentrum. Drensteinfurt 1980
  • Kamps, Markus: Drensteinfurt - Kath. Pfarrkirche St. Regina (Schnell, Kunstführer 2352). Regensburg 1998
  • Kamps, Markus: Haus Steinfurt und die Loretokapelle in Drensteinfurt (Westfälische Kunststätten, Heft 87). Münster 1999
  • Kamps, Markus: Drensteinfurt 851-2001. Steinerne Zeugen 1150jähriger Geschichte (Westfälische Kunststätten, Heft 91). Münster 2001
  • Westfälischer Städteatlas; Band: II; 4 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Drensteinfurt, Autor: Hartmut Klein. Dortmund-Altenbeken, 1981

Weblinks


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Drensteinfurt | Drensteinfurt

 

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