| Wappen | Karte |
|---|---|
| Sin_escudo.svg Wappen | Karte Dreiheide in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Leipzig |
| Landkreis: | Torgau-Oschatz |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 85 m ü. NN |
| Fläche: | 33,53 km² |
| Einwohner: | 2.488 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 04860 |
| Vorwahl: | 03421 |
| Kfz-Kennzeichen: | TO |
| Gemeindeschlüssel: | 14 3 89 110 |
| Stadtgliederung: | 4 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schulstr. 4 04860 Süptitz |
| Website: | |
| E-Mail-Adresse: | gemeinde-dreiheide @t-online.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Peter Klepel (CDU) |
1300 lebten in Süptitz viele Winzer, die von Frondiensten, Gemeindeabgaben und vom Militärdienst befreit waren. Die Pest von 1347/48 hinterließ wie überall ihre Spuren. 1358 wurde dann an Stelle der alten inzwischen verfallenen Süptitzer Burg ein 45 Morgen großer Weinberg angelegt.
Ab 1426 fallen die Hussiten ein, wobei Süptitz durch Raubzüge verwüstet wurde.Süptitz_Denkmal.jpg Eine zweite fast völlige Zerstörung erfährt das Dorf 1637 im Dreißigjährigen Krieg, als der schwedische Feldmarschall Johan Banér gegen kaiserliche Truppen kämpfte. Nur die Kirche blieb beschädigt erhalten, die Höfe und die Weinberge waren verwüstet und abgebrannt.
Am 3. November 1760 fand im Zuge des Siebenjährigen Krieges die Schlacht bei Torgau auf den Süptitzer Höhen statt, in der Hans Joachim von Ziethen (genannt Ziethen aus dem Busch) gegen die Österreicher einen Sieg für die Preußen unter Friedrich II. errang. Nachdem Torgau 1815 als Folge des Wiener Kongresses an Preußen fiel, verlor der Weinbau seine Bedeutung.
1900 stellte die letzte Weinpresse ihre Arbeit ein.
Im Zuge der sächsischen Gemeindegebietsreform im Jahr 1994 haben sich die drei selbstständigen Orte Großwig, Süptitz und Weidenhain zur Großgemeinde Dreiheide zusammengeschlossen.
1952 wurde der Adler des Denkmals auf den Süptitzer Höhen zusammen mit den eingegrabenen französischen Geschützrohren von Volkspolizisten zwecks Metallbeschaffung entfernt. Nach 1990 wurde der Adler wieder installiert.
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