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Wappen Karte
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Wappen
Karte Dreiheide in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Landkreis: Torgau-Oschatz
Geografische Lage:
Höhe: 85 m ü. NN
Fläche: 33,53 km²
Einwohner: 2.488 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04860
Vorwahl: 03421
Kfz-Kennzeichen: TO
Gemeindeschlüssel: 14 3 89 110
Stadtgliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulstr. 4
04860 Süptitz
Website:
E-Mail-Adresse: gemeinde-dreiheide
@t-online.de
Politik
Bürgermeister: Peter Klepel (CDU)
Dreiheide ist eine Gemeinde im Landkreis Torgau-Oschatz, Sachsen. Sie gehört Verwaltungsgemeinschaft Torgau an. Der Ort liegt 9 km westlich von Torgau an der Bundesstraße 183 in Richtung Bad Düben. Sie liegt am Ostrand des Naturparkes Dübener Heide.

Geschichte von Süptitz und Dreiheide


Die Süptitzer Historie beginnt noch vor ihrer 1257 erfolgten ersten urkundlichen Erwähnung. Etwa um 940 wird Sipnizi als deutscher Burgort im Gau Nisizi an der damaligen deutschen Grenzmark bekannt. Gegen das Jahr 1000 eroberten Wenden das Gebiet und 100 Jahre später wurden unter Bischof Benno von Meißen dort Deutsche angesiedelt.

1300 lebten in Süptitz viele Winzer, die von Frondiensten, Gemeindeabgaben und vom Militärdienst befreit waren. Die Pest von 1347/48 hinterließ wie überall ihre Spuren. 1358 wurde dann an Stelle der alten inzwischen verfallenen Süptitzer Burg ein 45 Morgen großer Weinberg angelegt.

Ab 1426 fallen die Hussiten ein, wobei Süptitz durch Raubzüge verwüstet wurde.Süptitz_Denkmal.jpg Eine zweite fast völlige Zerstörung erfährt das Dorf 1637 im Dreißigjährigen Krieg, als der schwedische Feldmarschall Johan Banér gegen kaiserliche Truppen kämpfte. Nur die Kirche blieb beschädigt erhalten, die Höfe und die Weinberge waren verwüstet und abgebrannt.

Am 3. November 1760 fand im Zuge des Siebenjährigen Krieges die Schlacht bei Torgau auf den Süptitzer Höhen statt, in der Hans Joachim von Ziethen (genannt Ziethen aus dem Busch) gegen die Österreicher einen Sieg für die Preußen unter Friedrich II. errang. Nachdem Torgau 1815 als Folge des Wiener Kongresses an Preußen fiel, verlor der Weinbau seine Bedeutung.

1900 stellte die letzte Weinpresse ihre Arbeit ein.

Im Zuge der sächsischen Gemeindegebietsreform im Jahr 1994 haben sich die drei selbstständigen Orte Großwig, Süptitz und Weidenhain zur Großgemeinde Dreiheide zusammengeschlossen.

Wappen


Das Wappen von Süptitz zeigt in gold eine grüne Weintraube belegt mit einem in zwei Reihen rot und weiß geschindelten schrägrechten Balken.

Ortsgliederung


  • Süptitz
  • Großwig
  • Pretzschau
  • Weidenhain
  • Ziethenhof

Sehenswürdigkeiten


  • restauriertes Gutshaus Großwig von 1739
  • Bockwindmühle Großwig
  • Schlossteich und Kirche Weidenhain
  • Denkmal auf den Süptitzer Höhen
Am 3. November 1860 wurde 100 Jahre nach der Schlacht auf den Süptitzer Höhen dort ein vom Torgauer Bildhauer Conrad dem Älteren geschaffenes Denkmal enthüllt: eine steinerne Siegessäule, die einen preußischen Adler trägt.

1952 wurde der Adler des Denkmals auf den Süptitzer Höhen zusammen mit den eingegrabenen französischen Geschützrohren von Volkspolizisten zwecks Metallbeschaffung entfernt. Nach 1990 wurde der Adler wieder installiert.

Weblinks


Ort in Sachsen

 

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