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Eine Drehzahlregelung ist allgemein eine Einrichtung, welche die Drehzahl einer Achse auf einen konstanten Wert einregelt. Je nach vorliegender Situation erfolgt der Regeleingriff entweder an der Drehmoment erzeugenden Stelle (Motor) oder durch gezieltes Aufprägen eines verzögernden Moments (Bremsen).

Bei Drehstrom-Asynchronmotoren kann die Drehzahl in Abhängigkeit von Frequenz, Polpaarzahl und Schlupf eingestellt werden.

  • Die Polzahl bietet nur eine grobstufige Möglichkeit, die Drehzahl zu ändern.
  • Mit der Frequenz kann die Drehzahl genauer und feiner reguliert werden. Ändert man die Statorfrequenz so ändert dies in gleicher Weise die Drehzahl des Drehfeldes. Anhand der Änderung des Statordrehfeldes werden mehr magnetische Feldlinien geschnitten. Dies erzeugt eine größere Induktion auf den Rotor, wodurch dieser beschleunigt wird.
  • Anhand der Schlupfregelung kann die Drehzahl verkleinert werden. Hierbei wird die Statorspannung verkleinert, wodurch der Schlupf grösser wird und die Drehzahl sinkt. Die Statorspannung wird mittels Phasenanschnitt gesteuert.

Wenn der Motor lastunabhänig mit einer Solldrehzahl betrieben werden soll, so muss dazu eine besondere elektronische Regelung aufgebaut werden. Derartige Regelungen sind in der Antriebstechnik als Vektorregelung bekannt. Mit speziellen Servomotoren erreichen derartige Drehzahlregelungen nahezu ideale Eigenschaften.

Elektrische Maschinen | Antriebstechnik

 

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