| Drachenwurz | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| : | Froschlöffelähnliche (Alismatidae) |
| : | Froschlöffelartige (Alismatales) |
| : | Aronstabgewächse (Araceae) |
| : | Calloideae |
| : | Calla |
| : | Drachenwurz |
Die Pflanzen, die im Blumenhandel mit dem Namen "Kalla" oder "Calla" bezeichnet werden, gehören zur Gattung Zantedeschia.
In Südeuropa kommt die Gattung der Drachenwurzen vor, mit dem häufigsten Vertreter Gemeine Drachenwurz, die auch zur Familie der Aronstabgewächse gehört.
Die Drachenwurz kommt in Waldsümpfen, Zwischenmooren, Erlen- und Birkenbruchwäldern und am Rande von Hochmooren in Europa, Sibirien und Nordamerika vor. In Mitteleuropa ist die Pflanze selten.
Sie ist eine dicht beblätterte, kräftig grüne, bis 40 cm große Pflanze. Der Blütenstand besteht aus einem etwa 2 cm langen Kolben, der von einem weißen Hüllblatt umgeben ist. Die Blütezeit ist zwischen Mai und Juni. Die reifen Beeren sind von roter Farbe.
Die Drachenwurz wird im Gegensatz zu den meisten anderen Blütenpflanzen durch Schnecken bestäubt.
Wie viele andere Vertreter der Aronstabgewächse sind alle Teile der Sumpf-Calla giftig. Die Ursachen hierfür sind jedoch nicht eindeutig. Es werden sowohl den vorhandenen Salzen der Oxalsäure als auch dem Aroin toxische Wirkung zugeschrieben.
Es gibt kaum dokumentierte Fälle von Vergiftungen. Bei Aufnahme größerer Mengen der Pflanze kommt es zu Durchfall und Lähmungen des Zentralen Nervensystems. Auf die Haut wirkt die Pflanze, vor allem die Wurzeln, reizend.
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