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Doxologie ist ein Fachwort der Liturgie. Es bezeichnet das feierliche, gebetsabschließende Rühmen der Herrlichkeit Gottes (von griechisch: doxa - Herrlichkeit, im Bibelgriechisch Lehnbegriff aus hebr. kabód; lat. Äquivalent gloria; zweiter Wortteil von griech. logos - Wort, Rede).

In der jüdischen und christlichen Religion schließen Gebete häufig mit einer Doxologie. Die Gottheit wird dabei entweder direkt angeredet oder ihr Name wird mit verherrlichenden Prädikaten ausgerufen. Die Preisung endet üblicherweise mit einer Ewigkeitsformel und der bestätigenden Akklamation des Volkes, dem Amen.

Die bekanntesten Doxologien sind

  • der Schluss des Vaterunsers:
    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
  • das Gloria Patri:
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
    wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit
    und in Ewigkeit.
  • Schlussworte und Teilschlüsse der neutestamentlichen Briefe, z.B.
    Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung.
    Ihm sei Ehre in Ewigkeit! (Röm 11,36)
  • der Abschluss des Hochgebets:
    Durch ihn und mit ihm und in ihm ist Dir, Gott, allmächtiger Vater, alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.

Doxologien können liturgisch vorgeprägt oder frei gesprochen sein. Ein formelhafter Abschluss ist nötig, wenn die Versammlung mit dem Amen antworten soll.

Liturgie

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