| Douglasie | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pseudotsuga_menziesii_Schleus_Berg_Suhl_Th_Dreger.jpg/Thüringer Wald.]] | ||||||||||||
| : | Pinopsida |
| : | Kiefernartige (Pinales) |
| : | Kieferngewächse (Pinaceae) |
| : | Laricoideae |
| : | Douglasien (Pseudotsuga) |
| : | Douglasie |
Der schottische Botaniker David Douglas brachte den nach ihm benannten Baum im 18. Jahrhundert von einer Expedition mit nach Europa. Seitdem wird sie in Mitteleuropa in bedeutendem Umfang im Forst, aber auch in Parks und Gärten angepflanzt.
Als eingeführte Spezies hat sich die Douglasie in vielen Ländern der Erde bewährt, sie ist die in Europa bei weitem wichtigste fremdländische Baumart. Die ersten, nun 120jährigen Versuche in Deutschland ergeben je nach Ursprungsherkunft faszinierende Waldbilder.
Die Douglasie ist ein immergrüner Nadelbaum mit Wuchshöhen um 60 Meter in Europa; in ihrem Ursprungsgebiet kann sie jedoch fast doppelt so hoch werden. Die höchste Douglasie, die man bisher gefunden hat, war 133 Meter hoch. Dies ist weitaus höher als jeder heute noch aufrecht stehende Baum (der derzeit höchste ist ein Küstenmammutbaum von 112 m Höhe in Kalifornien). Die kräftigsten Exemplare erreichen an der Basis einen Stammdurchmesser um 4 Meter. Die Douglasie bildet eine relativ schlanke kegelförmige Krone.
Die Nadeln sind grün bis blaugrün, einzelnd stehend, weich und stumpf. Sie werden 3 bis 4 Zentimeter lang und verströmen, wenn man sie zerreibt, einen aromatischen, angenehmen Geruch. Die Zapfen sind länglich oval mit dreispitzigen Deckschuppen.
Die Douglasie blüht auf der Nordhalbkugel im allgemeinen von April bis Mai; die Samen reifen bis September und werden Oktober bis November freigegeben.
Die Douglasie wächst schnell und kann ein Höchstalter von 400 Jahren erreichen. Sie hat ein herzförmiges Wurzelsystem und benötigt nur wenig frische, tiefgründige Böden bei mittleren Nährstoffansprüchen. Die Streuzersetzung verläuft mäßig langsam, das C/N-Verhältnis beträgt 77. Die Streu der Douglasie bewirkt (im Gegensatz z. B. zur Fichtenstreu) keine Versauerung des Bodens.
Es findet Verwendung als Furnierholz (Schälholz), Ausstattungsholz (Parkett, Möbel, Vertäfelung), Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innen-, Erd-, und Wasserbau, für Fenster, Türen und Spezialholz (Schiffsmasten, Rammpfähle, Schwellen, Fässer). Das Holz der Douglasie ist im Kern besser imprägnierbar als Fichtenholz und wird als das beste Holz zum Bau von Dachstühlen angesehen.
Bild:Pseudotsuga Glauca 03.jpg|P. menziesii subsp. glauca, Rinde.
Bild:Pseudotsuga_menziesii_bark.jpg|Douglasie Rinde.
Bild:Pseudotsuga_menziesii_crosssection.jpg|Douglasie Querschnitt.
Douglaska tisolistá | Coast Douglas-fir | Douglaskuusi | Douglasspar (soort) | Jedlica zielona
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Douglasie".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world