Lage des Dortmunder Stadtbezirks Mengede.png
Dortmund-Mengede ist ein Stadtteil und zugleich ein Stadtbezirk im Dortmunder Nordwesten.
Das Industriezeitalter begann in Mengede im Jahre 1848 mit dem Bau der Cöln-Mindener Eisenbahn und dem Abteufen der Zeche Adolf von Hansemann ab dem Jahr 1873. Im Osten wuchs der Ort mit der Bauernschaft Oestrich und im Süden mit Nette zusammen. Der heutige Mittelpunkt Mengedes entstand nach einem Beschluss der Gemeindevertretung im Jahr 1913, wonach der Marktplatz, die Feuerwache und der Saalbau südwestlich des alten Ortskerns neu errichtet wurden.
Mit der Auflösung des Landkreises Dortmund wurde der Ort im Jahre 1928 als eigener Stadtbezirk in die Stadt Dortmund eingemeindet.
Die erhaltenen Gebäude der im Jahre 1967 stillgelegten Zeche Adolf von Hansemann sind, ebenso wie der Volksgarten, mittlerweile Bestandteil der Route der Industriekultur.
Weiterhin besuchte der chinesische Staatspräsident Hu Jintao am 12. November 2005 die Mengeder Heide, um eine Bergbauingenieurfamilie zu sprechen. Diese Visite fand im Rahmen seines viertägigen Aufenthaltes vom 10. bis 13. November 2005 in Deutschland statt. Hu Jintao besuchte die Familie Twardy in der Kleinen Riedbruchstraße.
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