Lage des Dortmunder Stadtbezirks Luetgendortmund.pngLütgendortmund zählt mit einer Größe von etwa 2.200 ha zu einem mittelgroßen Stadtbezirk unter den zwölf Stadtbezirken Dortmunds. Im Stadtbezirk leben ca. 49.000 Menschen. Er grenzt an die Bezirke Dortmund Innenstadt-West, Dortmund-Hombruch und Dortmund-Huckarde sowie an die Städte Castrop-Rauxel, Witten und Bochum.
Der Stadtbezirk besteht aus den Ortsteilen Bövinghausen, Lütgendortmund, Marten, Oespel, Kley, Somborn und Westrich.
Lütgendortmund ist der westlichste Stadtbezirk von Dortmund,der westlichste Vorort des Stadtbezirks ist Dortmund - Bövinghausen, an der Stadtgrenze zu Bochum und Castrop-Rauxel gelegen.
Lütgendortmund, erstmals um 1150 als Minor Tremonia erwähnt, ist der Sitz der Bezirksverwaltungsstelle. Hier befinden sich im Ortskern zudem ein Marktplatz (Heinrich-Sondermann-Platz) und ein ev. Krankenhaus. In Richtung Westrich liegt der Volksgarten, die größte Grünfläche des Stadtbezirks, daneben eine Kleingartenanlage.
Lütgendortmund ist bis heute aktiver Teil der Bierbrauer-Tradition von Dortmund: hinter Cincinnati in den USA (Anheuser Busch u.v.a) ist Dortmund historisch die Stadt mit den meisten Brauereien gewesen. In Lütgendortmund am Hellweg ist die Brinkhoffs-Brauerei (ehemals Ritter-Brauerei) ansässig, einzige verbliebene Braustätte neben dem DAB-Gelände in der Dortmunder Nordstadt.
Lütgendortmund verfügt über 2 Grundschulen, der Holte-Grundschule und Marienborn Grundschule. Daneben beherbergt Lütgendortmund die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Im Kulturhaus auf dem Gründstück der Holte Grundschule befindet sich ein Modelleisenbahnclub sowie eine Musikschule.
Direkt südlich von Lütgendortmund ist das größere Areal der beiden Bochumer Opel-Werke. Viele Opel-Mitarbeiter wohnen in Lütgendortmund.
Die Brinkhoffs-Brauerei wird im Sommer 2006 mit der DAB-Brauerei zusammengeschlossen, und somit verliert Lütgendortmund seine letzte übrig gebliebene Brauerei.
Bövinghausen wurde erstmals im Jahr 890 unter dem Namen Bovinkhusun urkundlich erwähnt und hat 5.462 gemeldete Einwohner (Stand: 31.12.2004).
Ein berühmter Sohn der Ortschaft Kley ist Prof. Dr. med. Wilhelm Tönnis, der Nestor der Neurochirurgie, der als Spross der alteingessenen Kleyer Bauernfamilie Tönnis auf dem seit ca. 1600 bestehenden Tönnishof in Kley geboren und auf dem Oespeler Friedhof begraben wurde. Das 1884 errichtete neoklassizistische bäuerliche Herrenhaus der Familie Tönnis dient heute dem international bekannten Architektenbüro Prof. Gerber und Partner * als Sitz.
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