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Lage des Dortmunder Stadtbezirks Eving.pngDortmund-Eving ist ein Stadtteil und gleichzeitig Stadtbezirk im Dortmunder Norden. Im Jahr 2005 lebten im Stadtbezirk Eving 35.971 Einwohner.

Der Bezirk umfasst die ehemals selbständigen Ortschaften Brechten, Holthausen, Lindenhorst, Eving und Kemminghausen. Die Dörfer wurden in den Jahren 1914 bis 1924 nach Dortmund eingemeindet und bildeten mit anderen Stadtbezirke die Großstadt Dortmund. Die Dörfer hatten bis zur Zeit der Industrialisierung landwirtschaftlichen Charakter. Auch heute zeichnen sich die Ortsteile Brechten, Holthausen und Lindenhorst durch ihren dörflichen Charakter aus. Wahrzeichen des Ortsteiles Brechten ist die St. Johann Baptist Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde.

In Eving und Lindenhorst begann 1870 mit der Teufe der ersten Schächte auf den Steinkohlenzechen Zeche Minister Stein und Zeche Fürst Hardenberg der Wandel zur Industriegesellschaft. Die Zechen waren bis zur Stillegung 1987 der Haupterwerbszweig im Stadtbezirk. Die Belegschaft der Bergwerke betrug in Spitzenzeiten bis fünftausend Beschäftigte.

Hammerkopfturm_Zeche_Minister_Stein_Dortmund_2001.jpgDas ehemalige Betriebsgelände der Zeche Minister Stein bildet heute die Grundlage der Neuen Mitte Eving, dessen Wahrzeichen der sanierte Hammerkopfturm des Bergwerks ist.

Durch den Zuzug von Bergleuten und Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg wohnten bis 41.000 Einwohner im Stadtbezirk. Heute beträgt die Zahl der Einwohner 35.000, davon sind ca. 18 % Ausländer.

Überregional bekannt ist der Sportverein TuS Eving-Lindenhorst aus dem so bekannte Fussballnationalspieler wie Lars Ricken und Michael Zorc sowie der Torwart Stefan Klos hervorgingen.

Einer der bekanntesten Einwohner von Eving war der im Jahr 2000 verstorbene Radprofi und Radsporttrainer Gustav Kilian.

Im Norden des Stadtteils finden sich die Erholungs- und Naturschutzgebiete Grävingholz und Süggelwald.

Persönlichkeiten


Geografische Lage


Der Ort liegt auf einer Höhe von 93 m ü. NN.

Stadtteil (Dortmund)

 

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