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Dorisch ist einer der vier alten authentischen Modi oder Kirchentonarten. Da seine dritte Stufe eine kleine Terz zum Grundton bildet, hat er einen Moll-ähnlichen Charakter. In seiner Tonleiter liegt ein Halbton zwischen der zweiten und dritten sowie der sechsten und der siebenten Stufe, die anderen Intervalle sind Ganztonschritte.
Die dorische Tonleiter entstand im antiken Griechenland, hieß dort zunächst jedoch phrygisch. Sie galt bei den alten Griechen als diejenige Skala, die die Moral des Volkes und die Kampfeskraft der Krieger stärkte. Im frühen Mittelalter kam es durch ein Missverständnis zu der Verwechslung mit dem phrygischen Modus. Das Dorische wurde später in der christlichen Kirchenmusik des Mittelalters, aber auch im Minnesang (z. B. Neidhart von Reuental) und in Volksliedern verwendet. Heute noch findet man es sehr oft im Jazz (bekannteste Aufnahme: „So What“ auf dem Album „Kind Of Blue“ von Miles Davis).
Die Tonart D-Dorisch enthält die Stammtöne der westlichen Musik, denen auf Tasteninstrumenten die weißen Tasten entsprechen.
Ein Beispiel für die Verwendung der dorischen Tonleiter im Volkslied ist „What shall we do with the drunken sailor“. Zwei Beispiele aus der Popmusik sind „I feel love“ von Jimmy Somerville, das in a-Dorisch geschrieben ist, und das in h-Dorisch verfasste „Sweet Lullaby“ von Deep Forest. Auch der Refrain bei „Stayin' Alive“ von den Bee Gees ist in f-Dorisch.
Beispiele für dorische Kirchenlieder:
| Name | Nr. im „Gotteslob“ | Nr. im EG |
|---|---|---|
| O Heiland, reiß die Himmel auf | 105 | 7 |
| Christ ist erstanden | 213 | 99 |
Dorian mode | Dooria | ドリア旋法 | Dorisch (toonladder) | Дорійський лад
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"Dorischer Modus".
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