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Der Dora Riparia ist ein 125 km langer linker Nebenfluss des Po in der italienischen Region Piemont. Er hat ein Einzugsgebiet von 1.231 km².

Verlauf


Der Fluss entspringt als Piccola Dora im französischen Teil der Cottischen Alpen. Nach dem Zusammenfluss mit den Gebirgsbächen Ripa della valle Argentera und Thuras di Busson wird er nahe des Ortes Cesana zum Dora Riparia. Nach durchfliessen des Susatals und Aufnahme seines größten Nebenflusses, des Dora di Bardonecchia bei Oulx, sowie der Gebirgsbäche Galambra und Cenischia kurz vor Susa ergiesst er sich in die Poebene.

Weitere kleine Nebenflüsse und -bäche auf dem Weg durch die Gebiete der Gemeinden Avigliana, Alpignano, Pianezza und Collegno sind der Gravio di Condove, der Sessi di Caprie und der Messa di Almese von links, sowie der Scaglione di Meana und der Gravio di Villarfocchiard von rechts. Schliesslich mündet der Dora Riparia bei Turin in den Po.

Geschichte


An der Stelle der Einmündung in den Po entstand in römischer Zeit die Stadt Turin. Der Fluss wird bereits seit dem Mittelalter zur Energieerzeugung genutzt, sein Wasser wurde durch Kanäle, sogenannte duriae, geleitet und unter anderem zum Betrieb von Mühlen eingesetzt.

Im Zuge der industriellen Revolution, insbesondere im 20. Jahrhundert, hat sich die Wasserquawlität drastisch verschlechtert. Erst in den 90er Jahren wurde eine Initiative zur Renaturierung des Flusses ins Leben gerufen.

Im Jahr 2002 wurde der Landschaftspark Parco agro-naturale della Dora Riparia gegründet. Finanziert von der Gemeinde Collegno und der Region Piemont, wird versucht einen Ausgleich zwischen Ansprüchen des Naturschutzes und der Landwirtschaft herzustellen.

Fluss in Italien

Dora Riparia | Dora Riparia | Dora Riparia

 

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