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Ein Dopingtest wird bei Sportlern durchgeführt, um unerlaubtes Doping festzustellen und so für möglichst faire Bedingungen im Wettkampf zu sorgen.

Dopingkontrollen


Kontrolliert werden Sportler, die mögliche Teilnehmer an nationalen und internationalen Wettkämpfen sind, sowie Kadermitglieder. Bei Wettkämpfen wird die Kontrolle von ausgebildetem Personal durchgeführt, die vom Veranstalter engagiert werden.

Dopingkontrollen außerhalb des Wettkampfes


Bei Dopingkontrollen muss zwischen angekündigten und unangekündigten Probenahmen unterschieden werden. Falls eine Kontrolle angekündigt wird, so werden Ort und Zeitpunkt des Testes genannt. Eine Ankündigung sollte so kurzfristig wie möglich geschehen; der Test sollte also spätestens sechs Stunden nach Ankündigung durchgeführt werden. Unangemeldete Kontrollen erfolgen ohne Ankündigung, zum Beispiel während des Vereinstrainings. Der Test sollte hier spätestens eine Stunde nach Kontaktaufnahme mit der zu prüfenden Person durchgeführt werden, damit diese die Möglichkeit hat ihr Tätigkeit zu beenden, mit der sie gerade beschäftigt war. Ab dem Zeitpunkt der Kontaktaufnahme bleibt die zu überprüfende Person jedoch unter ständiger Überwachung des Kontrollpersonals.

Durchführung der Kontrolle


Die zu überprüfende Person muss eine Urinprobe abliefern. Dies geschieht unter Aufsicht und genauer Sichtkontrolle. Das heißt, das Kontrollpersonal beobachtet die Urinabgabe, um eine Manipulation auszuschließen. Die abgelieferte Urinprobe wird auf im Verhältnis 1/3 zu 2/3 auf eine A- und B- Flasche aufgeteilt. Es werden nun in Anwesenheit des zu Überprüfenden die Urindichte und der pH-Wert der A-Probe (mittels des Lab-Sticks bzw. des Refraktometers) gemessen. Die B-Probe wird versiegelt und aufbewahrt, um auch später noch nachweisen zu können, ob der Sportler gedopt war. Wenn der gemessene pH-Wert außerhalb des Bereiches 5,0-8,0 liegt, und/oder die Urindichte unter 1.010 liegt, dann kann die betreffende Person zu weiteren Tests aufgefordert werden, weil der Verdacht auf Doping vorliegt. Wenn der Sportler sich weigert eine Urinprobe abzuliefern, wird der Test als positiv gewertet. Die Verweigerung wird protokolliert und dem jeweiligen Verband gemeldet.

Wettkampfkontrollen


Vorwettkampfkontrollen

Unmittelbar vor Wettkämpfen werden in einigen Ausdauersportarten Blutproben zur Kontrolle des Hämoglobinwertes (z. B. bei Skilanglauf) bzw. des Hämatokrits (z. B. bei Radsport) genommen. Der Vorteil von Blutproben liegt darin, dass das Ergebnis sofort vorliegt. Bei Überschreitung der Grenzwerte erfolgt eine vorübergehende Wettkampfsperre.

Dopingkontrollen nach Wettkämpfen

Der Sportler muss sich innerhalb von 45 Minuten nach Wettbewerbsende bei einer Kontrollstation melden, um überprüft zu werden. Sport | Doping

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Dopingtest".

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