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Wappen Karte
Wappen Donnersbergkreis.png Lage des Donnersbergkreises in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Kirchheimbolanden
Fläche: 645,46 km²
Einwohner: 78.902 (31. Oktober 2005)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 07 3 33
Kfz-Kennzeichen: KIB
Kreisgliederung: 81 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Uhlandstraße 2
67292 Kirchheimbolanden
Website: www.donnersberg.de
Politik
Landrat: Winfried Werner (SPD)
Karte
Rhineland p kib.png

Der Donnersbergkreis ist ein Landkreis in Rheinland-Pfalz, Deutschland. Benachbarte Landkreise sind Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Kaiserslautern, Kusel.

Geographie


Der Landkreis erhielt seinen Namen durch den höchsten Berg der Pfalz, den 687 Meter hohen Donnersberg. Dieser ist aller Wahrscheinlichkeit nicht, wie lange geglaubt, benannt nach dem altgermanischen Gott Donar, sondern nach dem keltischen Gott Taranis. Auf dem Donnersberg befinden sich die Überreste einer der größten keltischen Stadtanlagen nördlich der Alpen. Der Donnersberg gehört zum Nordpfälzer Bergland. Von Süd nach Nord durchquert den Donnersbergkreis die Alsenz, ein Fluss, welcher bei Bad Münster am Stein-Ebernburg in die Nahe mündet.

Im Süden hat der Landkreis Anteil am Pfälzer Wald, im Osten am Weinanbaugebiet Pfalz.

Geschichte


Der Landkreis wurde 1969 weitestgehend durch die Zusammenlegung der beiden Kreise Kirchheimbolanden und Rockenhausen gebildet. Die beiden Kreise waren 1939 aus den ehemaligen bayerischen Bezirksämtern hervorgegangen, die 1900 gebildet worden waren. Vor 1815 gehörten sie dem französischen Departement Donnersberg an.

Politik


Landräte

Kreistag

Bei den Wahlen zum Kreistag am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
  1. SPD 34,6% (-8,0) - 13 Sitze (-3)
  2. CDU 31,6% (+0,7) - 12 Sitze (=)
  3. FWG 19,7% (+4,1) - 7 Sitze (+1)
  4. FDP 7,1% (+1,2) - 3 Sitze (+1)
  5. GRÜNE 6,9% (+1,9) - 3 Sitze (+1)

Wappen

Beschreibung:

Durch eine eingebogene grüne Spitze, darin eine goldene strahlende Sonne, von Gold und Silber gespalten, rechts ein rotes, links ein blaues sechsspeichiges Rad. (Wappen-Genehmigung 4. September 1981)

Bedeutung:

Die beiden Räder entstammen den früheren Kreiswappen von Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Dabei führten früher die Herren von Bolanden das rote Rad, und die Hohenfelser Seitenlinie das blaue Rad. Die eingebogene Spitze versinnbildlicht den Donnersberg als Namensgeber des Kreises, die Farbe grün den Waldreichtum der Gegend und die Sonne steht für die Rebflächen im Osten und Süden des Kreises.

Verkehr


Im Alsenztal betrieb die Pfälzische Nordbahn seit 1870 eine Bahnlinie von Kaiserslautern bis Winnweiler und seit 1871 bis Bad Münster am Stein. Davon zweigte in Langmeil seit 1872/73 die Donnersbergbahn nach Marnheim ab, von wo 1873/74 die Strecke nach Kirchheimbolanden- Alzey weiterging, während die Zellertalbahn nach Monsheim führte.

Von Grünstadt her kam 1876 noch die Eistalbahn nach Eisenberg hinzu, die erst 1932 durch die Deutsche Reichsbahn über Ramsen bis Enkenbach ins Alsenztal weitergeführt wurde. Nur drei Jahre später wurde das Netz bei einem Höchststand von 80 km wieder verkleinert, als die schmalspurige Anschlußbahn stillgelegt wurde, die 1903 durch die Pfalzbahn von der Stadt Obermoschel zur Station Alsenz (4 km) an der Hauptstrecke eröffnet worden war.

Die weiteren Einstellungen des Personenverkehrs reduzierten die Bahnen bis auf 30 km Länge:

  • 1935: Alsenz - Obermoschel (Schmalspurbahn) =M= 4 km
  • 1945: Kirchheimbolanden - Marnheim 6 km
  • 1951: Alzey - Morschheim - Kirchheimbolanden 6 km (30. Mai 1999 reaktiviert)
  • 1976: Grünstadt - Eisenberg – Eiswoog - Enkenbach 11 km (29. Mai 1994 bis Eisenberg, 28. Mai 1995 bis Ramsen, 12. August 2001 bis Eiswoog reaktiviert)
  • 1983: Langmeil - Marnheim - Monsheim 23 km (26. Mai 2001 reaktiviert)

Damit ist das Schienennetz im Kreisgebiet wieder mehr als verdoppelt worden. Für den ÖPNV gibt es außerdem 15 Buslinien.

Der Donnersbergkreis wird von der Bundesautobahn A 63 Mainz-Kaiserslautern durchquert. Ferner berührt die A 6 Saarbrücken-Waidhaus (auch: Via Carolina genannt) den Südrand des Kreises. Mehrere Bundesstraßen durchziehen das Kreisgebiet, darunter die B 40 (Kaiserslautern - Sembach), B 47 (Worms - Michelstadt, auch Nibelungenstraße genannt) und B 48 (Bingen - Bad Bergzabern).

Städte und Gemeinden


(Einwohner am 30. Juni 2005)

-
Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

Sitz der Verbandsgemeinde *

  1. Alsenz * (1.764)
  2. Finkenbach-Gersweiler (332)
  3. Gaugrehweiler (552)
  4. Kalkofen (199)
  5. Mannweiler-Cölln (437)
  6. Münsterappel (561)
  7. Niederhausen an der Appel (252)
  8. Niedermoschel (558)
  9. Oberhausen an der Appel (153)
  10. Obermoschel, Stadt (1.205)
  11. Oberndorf (265)
  12. Schiersfeld (270)
  13. Sitters (130)
  14. Unkenbach (246)
  15. Waldgrehweiler (233)
  16. Winterborn (196)
  1. Eisenberg (Pfalz), Stadt * (9.777)
  2. Kerzenheim (2.273)
  3. Ramsen (1.835)
  1. Albisheim (Pfrimm) (1.755)
  2. Biedesheim (655)
  3. Bubenheim (457)
  4. Dreisen (1.037)
  5. Einselthum (857)
  6. Göllheim * (3.746)
  7. Immesheim (160)
  8. Lautersheim (637)
  9. Ottersheim (391)
  10. Rüssingen (499)
  11. Standenbühl (230)
  12. Weitersweiler (482)
  13. Zellertal (1.226)
  1. Bennhausen (136)
  2. Bischheim (735)
  3. Bolanden (2.437)
  4. Dannenfels (958)
  5. Gauersheim (627)
  6. Ilbesheim (517)
  7. Jakobsweiler (230)
  8. Kirchheimbolanden, Stadt * (8.010)
  9. Kriegsfeld (1.097)
  10. Marnheim (1.667)
  11. Mörsfeld (548)
  12. Morschheim (774)
  13. Oberwiesen (493)
  14. Orbis (684)
  15. Rittersheim (203)
  16. Stetten (670)
  1. Bayerfeld-Steckweiler (472)
  2. Bisterschied (285)
  3. Dielkirchen (555)
  4. Dörrmoschel (144)
  5. Gehrweiler (342)
  6. Gerbach (584)
  7. Gundersweiler (570)
  8. Imsweiler (595)
  9. Katzenbach (546)
  10. Ransweiler (314)
  11. Rathskirchen (231)
  12. Reichsthal (103)
  13. Rockenhausen, Stadt * (5.749)
  14. Ruppertsecken (395)
  15. Sankt Alban (340)
  16. Schönborn (133)
  17. Seelen (167)
  18. Stahlberg (188)
  19. Teschenmoschel (113)
  20. Würzweiler (209)
  1. Börrstadt (963)
  2. Breunigweiler (437)
  3. Falkenstein (225)
  4. Gonbach (495)
  5. Höringen (742)
  6. Imsbach (982)
  7. Lohnsfeld (973)
  8. Münchweiler an der Alsenz (1.262)
  9. Schweisweiler (356)
  10. Sippersfeld (1.181)
  11. Steinbach am Donnersberg (809)
  12. Wartenberg-Rohrbach (577)
  13. Winnweiler * (4.785)

Weblinks


Landkreis in Rheinland-PfalzNordpfalz

Donnersbergkreis | Donnersbergkreis | Powiat Donnersberg

 

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