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Donegalmap.jpg Donegal (irisch: meist Tír Chonail, "Land des Conal", Aussprache /ˌt´ir´ ˈxoneL´/); seltener Dún na nGall, etwa "Festung der Fremden" (d. h. Wikinger), Aussprache /ˈduN Nə ˈŋaL/) ist eine Grafschaft (County) in der Republik Irland. Der sich auf ein mittelalterliches Herzogtum in diesem Gebiet beziehende Name Tyrconnell (oder Tyrconnel) wird im Englischen heute nur noch selten gebraucht. Im Irischen ist diese Bezeichnung (Tír Chonail) hingegen üblich, während mit Dún na nGall normalerweise die Stadt Donegal gemeint ist, siehe Donegal (Stadt).

Geografie


Die nördlichste Grafschaft Irlands liegt zwischen dem Fluss Foyle und der Donegal Bay bzw. dem Atlantik. Das Land besteht überwiegend aus den Bergen der Blue Stack Mountains, der Derry Veagh Mountains sowie den Erhebungen auf der Halbinsel Inishowen. Die höchste Erhebung ist der Mullaghnadreesruhan mit 674 m Höhe. Die Küste Donegals ist durch Buchten und Halbinseln stark zerklüftet. Hier finden sich zwischen bis zu 600 m hohen Klippen oft kilometerlange Sandstrände. Malin Head auf der Halbinsel Inishowen ist der nördlichste Punkt der Republik Irland.

In Donegal befinden sich die angeblich höchsten Klippen Europas bei Slieve League, die Cliffs at Bunglass, die zwar nicht so bekannt wie die vielbesuchten Cliffs of Moher, aufgrund ihrer rauhen Schönheit aber nicht weniger beeindruckend sind.

Geschichte


Donegal wurde bereits vor über 9000 Jahren besiedelt. Es gibt viele archäologische Belege für vorchristliche Bewohner, zum Beispiel die zahlreichen Grabmale überall in der Grafschaft.

Das Christentum hatte frühzeitig großen Einfluss in Donegal und viele der frühchristlichen Monumente können heutzutage besichtigt werden: Kirchen und Orte zum Gedenken des heiligen Columcille, der als Bekehrer Schottlands gilt.

Im Süden der Grafschaft liegt Lough Derg. Er ist keine berühmte Pilgerstätte, wie oft zu lesen, der See wird aber oft mit Lough Derg in Ost-Clare verwechselt, wo Holy Island eine Pilgerinsel im See ist. In der Stadt Donegal ist eine Ruine des Franziskanerklosters aus dem 17. Jahrhundert und Donegal Castle zu sehen.

Wirtschaft


Die weitläufigen Grasweiden machten aus der Grafschaft eines der Hauptschafzuchtgebiete Irlands. In Killybegs liegt das Zentrum der irischen Fischereiwirtschaft. Donegal ist weitgehend auch abhängig von den Tourismuseinahmen, für Alternativen- sowie auch Clubtourismus. Mit dem Tourismus kam der wirtschaftliche Aufschwung, der viele EU-Bürger immigiriren ließ.

Tourismus


Der Tourismus ist, neben der Schafzucht, Haupteinnahmequelle der nördlichsten Grafschaft. Alternativer Tourismus und Clubtourismus sind hier anzutreffen ebenso wie der Langzeittourismus, der aber nur ein Achtel ausmacht. Donegal ist mit den Bed and Breakfast hauptsächlich auf Kurzurlaube ausgerichtet.

Städte


Sehenswürdigkeiten


Persönlichkeiten


Weblinks


Grafschaft in Irland

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