| Flag of the Dominican Republic.svg | Wappen Dominikanische Republik.png | (Details) | (Details) |
Die Dominikanische Republik (span.: República Dominicana) ist ein Inselstaat und liegt auf der Insel Hispaniola östlich von Haiti, zwischen dem Atlantik und der Karibik. Die Staatsangehörigen heißen (laut StAGN) Dominikaner/innen. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit Dominica (deren Staatsangehörige Dominicaner/innen heißen).
Topographie: Mehrheitlich gebirgig. Drei Gebirgsketten: Cordillera Central in der Inselmitte an der haitianischen Grenze, Cordillera Septentrional im Norden und Cordillera Oriental im Osten. Höchste Erhebungen: Pico Duarte mit 3.175 m (höchster Berg der Karibik) und Loma La Rucilla mit 3.099 m, beide in der Cordillera Central .
Genauere Informationen zur Geographie, Geologie sowie Flora und Fauna beider Staaten auf der Insel Hispaniola findet man im Artikel über die Insel Hispaniola.
Klima: An der Küste tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit, auch im Winter nie unter etwa 15 Grad Celsius. Durchschnittstemperatur: 28 °C. Die Dom. Rep. liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelstürme (Hurrikans). In den Bergen kühler. In den Bergen der Cordillera Central, so in der 1.400 m über NN gelegenen Stadt Constanza, im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Umwelt: Geschützte Gebiete: 31,5 % der Landesfläche.
CO2-Emission: 20,3 Mio. Tonnen. Süßwasserverbrauch: Landwirtschaft 89 %, Haushalte 10 %, Industrie 1 %.
Die Landessprache ist Spanisch. In der Dominikanischen Republik leben knapp 2 Prozent oder ca. 160.000 Menschen haitianischer Abstammung, die haitianisches Kreolisch sprechen. Im Nordosten des Landes lebt in der Stadt Samaná eine englischsprachige Minderheit von etwa 8.000 Menschen. Es handelt sich hierbei um Nachfahren ehemaliger Sklaven der USA, die sich 1824 hier niederließen.
Von dem in Spanien gesprochenen Spanisch (Castellano) weicht die Sprache in der Dominikanischen Republik vielfach ab und hat einige Ausdrücke und Redewendungen aus dem Spanischen der Kolonialzeit beibehalten. Andererseits ist die Sprache stark durchmischt mit anglo-amerikanischen Ausdrücken.
Weiterführende Informationen dazu im Artikel Dominikanisches Spanisch.
zur indigenen Urbevölkerung der Insel Hispaniola, den "Taino" / "Arawak", siehe Hauptartikel Arawak
zur Geschichte des Staates "Dominikanische Republik" siehe Hauptartikel Geschichte der Dominikanischen Republik
Präsidialrepublik. Verfassung von 1966 (Änderung 1994). Wahlpflicht ab 18 J. Zweikammerparlament („Congreso Nacional“): Abgeordnetenhaus („Cámara de Diputados“) mit 149 Mitgliedern, Senat („Senado“) mit 32 Mitgliedern. Wahl alle 4 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 4 J. Parteien: Partido de la Liberación Dominicana (PLD), Partido Revolucionario Dominicano (PRD), Partido Reformista Social Cristiano (PRSC).
Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 16. Mai 2004:
Die Wahlbeteiligung betrug 71,98 %.
Staatschef: Leonel Fernández, Präsident. Nationalfeiertag: 27. Februar (Dia de la Indepedencia - Unabhängigkeit von Haiti im Jahre 1844).
Siehe auch: Liste der Präsidenten der Dominikanischen Republik
24.500; davon 15.000 Heer, 5.500 Luftwaffe und 4.000 Marine. Freiwillige Dienstpflicht. Verteidigungsausgaben (am BSP) ca. 0,7 %.
Gesundheit: In den größeren Agglomerationen ausreichende Grundversorgung. Die HIV-Infektionsrate liegt bei ca. 4–5 %. Die staatlichen Krankenhäuser werden hospital genannt; deren Leistungen sind sehr günstig. Eine clínica ist ein privates Krankenhaus (und in der Regel deutlich teurer).
Soziales: Hohe Armutsrate, jedoch wenig manifestes Elend. In "Armut" gemäß der Weltbank-Definition leben ca. 10 bis 15 % der Bevölkerung, davon ein Drittel bis die Hälfte in extremer Armut. Hohe Arbeitslosigkeit (ca. 30 %) und weit verbreitete Unterbeschäftigung. Viele Dominikaner leben von Transferzahlungen (überwiegend aus den USA, aber auch aus Puerto Rico und Europa), die ihre im Ausland lebenden Verwandten leisten.
Bildung: Allg. Schulpflicht, die jedoch nicht überall gewährleistet ist. Wer es sich leisten kann, schickt die Kinder nicht in die staatliche Schule (escuela), sondern auf ein privat geführtes colegio. Die Analphabetenrate liegt bei rund 16% der Bevölkerung. Universitäten in Santo Domingo, Santiago de los Caballeros und in San Pedro de Macorís. In Santo Domingo befindet sich die älteste Universität Amerikas.
Das Land gliedert sich seit 30. Juli 2004 in zehn Regionen (regiones). Diese unterteilen sich in 31 Provinzen (provincias) und einen Nationalbezirk (distrito nacional), der die Hauptstadt Santo Domingo de Guzmán umfasst. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 18. Oktober 2002.
| Region | Fläche in km² | Einwohner insgesamt | Einwohner je km² |
|---|---|---|---|
| Cibao Norte | 5.532,03 | 1.446.047 | 261 |
| Cibao Nordeste | 4.171,23 | 607.763 | 146 |
| Cibao Noroeste | 4.879,60 | 390.982 | 80 |
| Cibao Sur | 4.475,76 | 703.898 | 157 |
| El Valle | 4.995,59 | 304.984 | 61 |
| Enriquillo | 7.102,58 | 342.759 | 48 |
| Higuamo | 5.216,88 | 569.751 | 109 |
| Ozama | 1.400,79 | 2.731.294 | 1.950 |
| Valdesia | 5.445,27 | 973.970 | 179 |
| Yuma | 5.451,09 | 491.093 | 90 |
| Dominikanische Republik | 48.670,82 | 8.562.541 | 176 |
Siehe auch Provinzen der Dominikanischen Republik
Siehe auch Hauptartikel Wirtschaft der Dominikanischen Republik
Im Jahr 2005 reisten laut Statistischem Bundesamt 267.000 Deutsche in die Dominikanische Republik, weniger als in den Jahren zuvor. Die Gründe liegen einerseits in der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland, sowie darin, dass die Dominikanische Republik heute keine Billigdestination mehr ist (wie in den 90er Jahren), sondern auf anspruchsvolle und betuchte Kunden gesetzt wird.
Touristische Zentren befinden sich besonders im Osten (Punta Cana, Bávaro), im Süden (Boca Chica, Juan Dolio, La Romana) und im Norden (Puerto Plata, Sosúa, Cabarete, Río San Juan) sowie auf der Halbinsel Samaná (Las Terrenas, Samaná). Individualtourismus z.T. auch im Landesinneren (Jarabacoa, Constanza).
Die Musik in der Dominikanischen Republik ist im Wesentlichen geprägt von afrikanischen und spanischen Einflüssen, wie in der gesamten spanischsprachigen Karibik.
Man findet in der Dominikanischen Republik vor allem folgende Musikstile im Bereich der populären Musik:
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Der Karneval in der Dominikanischen Republik, mit den Zentren La Vega und Santo Domingo, ist eines der wichtigsten Kulturereignisse für die dominikanischen Familien, die sich mit voller Begeisterung und ehrlicher Freude daran beteiligen. Die karnevalistischen Aktivitäten finden jährlich um den 27. Februar statt. Schon Wochen vorher, und auch nachher, gibt es größere und kleinere karnevalistische Umzüge im ganzen Land.
International bekannte und berühmte Dominikaner(innen) unserer Zeit sind
Dominikanische Republik | Staat
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