Eine Domäne bzw. Domain (zum Wortursprung siehe Domäne) ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Eine Domain umfasst ausgehend von ihrem Domainnamen immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur (im Unterschied zur Zone). Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr FQDN.
Die erwähnte Subdomain extern.wikipedia.de ist eigenständig wieder eine Domain, zu der nur der Knoten mail.extern.wikipedia.de gehört. Domains unterhalb von Domains werden auch als Subdomains bezeichnet.
Domains der höchsten Ebene (z. B. .de oder .com) werden auch Top Level Domains (TLDs) genannt. Dementsprechend heißen die Domains zweiter und dritter Ebene Second- beziehungsweise Third-Level-Domains.
Einige Länder wie die Türkei oder das Vereinigtes Königreich vergeben ausschließlich Third-Level-Domains. So ist eine Registrierung von oder *.co.uk angeboten.
Von der IANA wurden Domainnamen reserviert, die man in eigenen Dokumentationen und Testumgebungen verwenden kann. Ein Beispiel dafür ist die Domain example.com. Sinn dieser Reservierung ist, Konflikte mit real existierenden Domainnamen zu vermeiden. Die reservierten Namen sind in RFC 2606 festgelegt.
Im März 1996 hatte die Zahl der registrierten de-Domänen die 10.000 überstiegen, im Dezember 1997 die 100.000, im Oktober 1999 wurde die Millionengrenze überschritten. Zur Zeit kommen jedes Jahr etwa eine Million de-Domänen neu hinzu. Im Juni 2006 wurde laut DENIC die zehnmillionste de-Domäne registriert.
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