| Dolomiten | |
|---|---|
| Lage: | Südtirol, Belluno und Trentino |
| Höchster Gipfel: | Marmolata (3.342m) |
Die Dolomiten sind eine Gebirgskette der Südlichen Kalkalpen und verteilen sich auf die italienischen Regionen Trient-Südtirol (Trentino-Alto Adige) und Venetien (Veneto) (Norditalien) bzw. - zu etwa gleichen Teilen - auf die Provinzen Südtirol, Belluno und Trentino
Zuweilen werden auch die Berge und Täler östlich des Piave, wie Val Montanaia, Cima dei Preti, Monte Duranno oder Col Nudo, zu den Dolomiten gezählt; teilweise auch die Kalkberge westlich der Etsch, welche als Brenta bezeichnet werden. Im folgenden wird der Begriff aber auf die Berge zwischen Etsch und Piave beschränkt. Weder die sogenannten Unterengadiner Dolomiten noch die Lienzer Dolomiten gehören zu den Dolomiten. Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit 3.342 Metern Höhe. Ein weiteres bekanntes Massiv sind die sogenannten Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten.
Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus versteinerten Korallenriffen, die im absinkenden Tethysmeer der unteren Trias gewachsen waren. Dieses Gestein wird als Dolomit bezeichnet, dabei wird zwischen verschiedenen Gesteinssorten wie beispielsweise Schlerndolomit oder auflagerndem Hauptdolomit differenziert.
Charakteristisch für die Dolomiten ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein. Die Riffe ragen fast alle bis in eine Höhe von etwa 3.000 bis 3.200 m und sind oben häufig wieder abgeplattet. Früher trugen einige noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende Gletscher ist der Marmolatagletscher.
Der Name der Dolomiten wie auch des Dolomitgesteins leitet sich von dem französischen Geologen Deodat de Dolomieu (* 1750; † 1801) ab.
Durch die Dolomiten verlief während des ganzen hohen und späten Mittelalters sowie bis in die napoleonische Zeit die Grenze zwischen Deutschland beziehungsweise Österreich und Italien. Auch zwischen 1866 und 1918 verlief hier die österreichisch-italienische Grenze. Sie folgte im wesentlichen der heutigen Provinzgrenze zwischen Trentino-Südtirol und Venetien, wobei aber das Buchenstein (also der oberste Teil des Cordevole-Tals) und Cortina österreichisch waren.
1915, als Italien auf Seiten der Alliierten in den Ersten Weltkrieg eintrat, wurde die Grenze zur Gebirgsfront. Es gelang den Italienern allerdings im Zuge ihrer Offensive, nur Cortina und Teile des Buchensteins zu besetzen, so dass die Front nach ihrer Stabilisierung in etwa vom Passo San Pellegrino über Marmolata, Col di Lana, Lagazuoi (siehe Lago di Lagazuoi), die Tofanen, Hohe Gaisl, Schluderbach, Monte Piana, Drei Zinnen und Paternkofel zum Kreuzbergsattel verlief. Vielerorts sind noch Kriegsspuren zu sehen, insbesondere der durch Sprengung zum Einsturz gebrachte Gipfel des Col di Lana.
Marmolada_Westgrat_wiki_mg-k.jpg; Großversion: hier ]]
- valign="top" | Manchmal zu den Dolomiten gerechnet: |
Die wichtigsten Täler sind
Südliche Kalkalpen | Gebirge in Italien | Südtirol
Dolomites | Dolomitas | Dolomiidid | Massif des Dolomites | Dolomiti | ドロミーティ | Dolomianorum montes | Dolomieten | Dolomittene | Dolomity | Dolomiti | Dolomiterna
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Dolomiten".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world