| Wappen | Karte |
|---|---|
| Dollerup-Wappen.png | Karte_Dollerup_Schleswig-Holstein.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 35 m ü. NN |
| Fläche: | 13,08 km² |
| Einwohner: | 1.066 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 81 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 24989 |
| Vorwahl: | 04636 |
| Kfz-Kennzeichen: | SL |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 106 |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Amt Langballig Süderende 1 24977 Langballig |
| Offizielle Website: | www.langballig.de |
| E-Mail-Adresse: | amt.langballig@langballig.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Peter-Wilhelm Jacobsen |
| Lage der Gemeinde Dollerup im Kreis Schleswig-Flensburg | |
| Dollerup in SL.PNG | |
Die Gemeinde Dollerup ist ein staatlich anerkannter Erholungsort in Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein.
Die Ortsteile Burott, Ellgaard, Geschlossenheck, Hörreberg, Krim, Mürpoll, Nordballig, Norderfeld, Streichmühle, Terkelstoft, Tiefengruft, Rabenholz, Unewattmühle und Weigab liegen im Gemeindegebiet. Die Gemeinde wurde 1970 zu ihrer heutigen Form zusammengelegt (Gemeindereform).
Im Gemeindegebiet sollen früher herzögliche Wolfsjagden stattgefunden haben.
Dollerup gehörte im dänischen Königreich (bis 1864) zum Herzogtum Schleswig und zum Amt Grundhof, welches in der Husbyharde lag. Innerhalb der Harde gehörte es zur Langballig-Dolleruper Trint, welche ziemlich genau mit dem Kirchspiel Grundhof übereinstimmt.
Mit dem Einzug der preußischen Verwaltung (1867) wurde die Jahrhunderte alte Ordnung anders: Die Husby-, die Munkbrarup- und die Nieharde wurden zur Hardevogtei Glücksburg zusammengefasst. Im Kirchspiel Grundhof lagen jetzt 11 Gemeinden (Bönstrup, Grundhof, Lutzhöft, Unewatt, Dollerup, Langballig, Nordballig, Westerholz, Dollerupholz, Langballigholz und Terkelstoft) sowie die Gutsbezirke Lundsgaard und Freienwillen. Der Gutsbezirk Unewatt wurde der gleichnamigen Gemeinde zugeschlagen. Es galt das preußische Dreiklassenwahlrecht, nach dem Grundbesitzer und reichere Bürger mehr Stimmen hatten. Frauen hatten kein Wahlrecht.
1888 entstand eine Bahnhaltestelle der Schmalspurbahn (Kreisbahn Flensburg-Kappeln) im Ort, wodurch es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kam. Die Bahnhofswirtschaft (1898) mit Saal wurde 1972 abgerissen und zu einem Dorfplatz umgestaltet. Es wurde die Genossenschaftsmeierei Dollerup (1896-1971) und die Spar- und Darlehnskasse Dollerup (1902-1970) angesiedelt. Es entstand eine Postagentur. Des Weiteren gab es Maschinengenossenschaften wie z.B. eine Dreschgenossenschaft und eine Buschhackergenossenschaft.
Der Lehrer Ocke Christian Nerong an der Dolleruper Schule hat von 1880 bis zu seinem Tode 1909 fast eine Generation von Dollerupern unterrichtet. (Bis auf die Dolleruper aus dem Süderende, die traditionell zur zweiklässigen Grundhofer Schule gingen.) Als Heimatforscher schrieb er u.a. die erste Chronik des Gundhofer Kirchspiels (1895).
Der Landschaftsmaler Lutz Theen (1913-2001) lebte gemeinsam mit seiner Frau, der Malerin und Möbelrestauratorin Hedda Theen-Pontoppidan (1912-) seit 1967 in Nordballig. Seit seinem Tode 2001 lebt Hedda Theen-Pontoppidan dort allein.
Der Cartoonist und Comiczeichner Kim Schmidt (*1965) lebt und zeichnet seit 1999 in Dollerup.
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