Die Dokumentarfotografie ist eine Art des Fotografierens, deren Motivation es ist, ein fotografisches Dokument herzustellen, das für das Festhalten der Realität, als Zeit-Dokument, als Appell oder auch Warnung genutzt werden soll.
Der Begriff "Dokument" stammt von dem lateininschen Ausdruck documentum = beweisende Urkunde.
Da Rochette die Fotografie als das Medium beschreibt, welches geeignet ist, die Natur getreu wiederzugeben, bietet sich der Fotoapparat an, um mit seiner Hilfe zu beweiskräftigen Tatsachenfeststellungen über die Wirklichkeit zu gelangen.
Die Entwicklung der Dokumentarfotografie nimmt ihren Anfang gegen Ende des 19. Jahrhunderts. So begann beispielsweise Edward Sheriff Curtis 1896 sein 20-bändiges fotografisches Werk über die Indianerstämme Nordamerikas, für das bis 1930 40.000 Negative entstanden.
Siehe auch: Geschichte und Entwicklung der Fotografie, Dokumentarfilm
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"Dokumentarfotografie".
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