Die Dodge Viper ist ein Sportwagen, das leistungsstärkste Modell von Dodge.
Der erste Prototyp wurde im Dezember 1989 getestet. Das Debüt war 1991 der Einsatz als Pace-Car beim Rennen von Indianapolis, 1992 schließlich kam die Viper RT/10 mit Targa-Dach in den Handel. Das geschlossene Coupé, Viper GTS genannt, folgte. Ein interessantes Feature war die Double Bubble-Dachkontur mit zwei Auswölbungen, die das Fahren mit Helm erleichterten. Die Fahrleistungen machten das Auto interessant für Amateure und Profi-Rennfahrer. In Amerika werden Vipers gerne für Drag- und Drift-Wettbewerbe verwendet.
Der Motor, ursprünglich als LKW-Motor entworfen, wurde von Chrysler überarbeitet, der Motorblock und die Zylinderköpfe aus Aluminium gefertigt und die Leistung gesteigert. Der Motor hat zehn Zylinder, was 1992 für PKW ungewöhnlich war. Heute gibt es z. B. von BMW, Audi und Lamborghini ebenfalls Fahrzeuge mit Zehnzylinder-Motor.
Der fertige Motor leistete 300 kW (408 PS), hatte 664 Nm Drehmoment und war, dank der langen Getriebeübersetzung, überraschend sparsam: ca. 11,2 l/ 100 km nach US-Verbrauchsrichtlinie; der tatsächliche Verbrauch kann je nach Fahrweise zwischen 15 und 30 Litern betragen.
Die Karosserie wird hauptsächlich aus Stahl mit einigen Glasfaserteilen gefertigt. Typisch für amerikanische Sportwagen ist die Bauweise der Viper (Motor vorne, Antrieb hinten) und der Verzicht auf elektronische Fahrhilfen, wie ABS, ESP und Traktionskontrolle. Trotzdem schaffte die Viper die legendäre Viertelmeile in 12,9 s und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 264 km/h.
In den ersten sechs Jahren wurden 10.000 Vipers verkauft. In Europa (außer Deutschland) wurden sie unter dem Markennamen Chrysler angeboten. Dodge_Viper_1990.jpg
Bohrung/Hub: 101,6 mm x 98,6 mm
Hubraum: 7990 cm³
Leistung: 294 kW (400 PS)
Kraftübertragung: Sechsgang-Schaltgetriebe, Heckantrieb
Chassis: Stahlrahmen mit Rohrhaupt- und Seitenträgern
Aufhängung: Einzelrad, rundum mit Schraubenfedern
Bremsen: Scheibenbremsen
Karosserie: Glasfieberaufbau (Roadster zweisitzig)
Höchstgeschwindigkeit: 264 km/h
Bei einem Vergleichstest der etwas anderen Art trat eine Viper SRT-10 im Serienzustand gegen einen F16-Kampfjet an. Überraschenderweise lag die Viper nach 400 Metern in Führung, und die Zieleinfahrt nach 1000 Metern war für alle beteiligten überraschend eng. Nur 0,3 Sekunden lagen zwischen der Viper und dem F-16 Jet. Wohlgemerkt, der Jet war hier schneller.
Wieder wurde zunächst das Cabrio angeboten, die geschlossene Variante wurde 2005 auf der Detroit Auto Show vorgestellt; der Verkauf folgt ab 2006 als Viper SRT-10 Coupe. Das Coupé trägt wieder die berühmten „Viper-Streifen“ und erinnert daher – und durch seine Proportionen – stark an den Vorgänger GTS.
Dodge Viper | Dodge Viper | Dodge Viper | Dodge Viper | Dodge Viper | Dodge Viper
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Dodge Viper".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world