| Namen | |
|---|---|
| Geburtsname | Djoser nebu |
| oder | Netjerykhet Djoser |
| Horusname | Netjeri-het |
| oder | |
| Nebtiname | Netjerykhet |
| Goldname | (nbw) |
| bei Manetho | Tosorthros |
| auf Deutsch | Djoser |
Djosers Mutter Nimaat-Hapi war Frau des Chasechemui. Von seiner Familie werden zwei „Königstöchter“ - Inetkaues, und ein zerstörter Name genannt. Hetephernebti war seine Gemahlin.
Die Identität von Djoser mit dem aus zeitgenössischen Quellen bekannten Horus Netjerichet kann als sicher gelten. Er wurde bisher als Nachfolger des Nebka angesehen, doch gibt es eindeutige Indizien, dass Nebka nach ihm und nicht vor ihm regierte. Nach den Turiner Königspapyros regierte er 19 Jahre. Er wird als eigentlicher Begründer des Alten Reiches angesehen.
Seine Grabanlage im Westen von Memphis, vielleicht bereits von Nebka begonnen ist der älteste monumentale Steinbau. Über dem unterirdischen Königsgrab erhebt sich ein künstlich, aus sechs Stufen mit geböschten Außenwänden, bestehender Berg (Höhe 60 m, Grundfläche 115 x 100 m) die so genannte Stufenpyramide von Sakkara. Er überbaute wahrscheinlich mit seinem ausgedehnten Pyramidenbezirk die Grabanlagen seiner Vorgänger. In den unterirdischen Magazinräumen fand man Steingefäße aus den Gräbern fast sämtlicher Könige der I. und der II. Dynastie.
Die erste Pyramide lässt sich Pharao Djoser um 2700 vor Christus von Imhotep in Sakkara bauen. Er leitet damit die Epoche der monumentalen Grabmäler ein. Sie besteht aus fünf schrägen Treppenstufen und wird daher "Stufenpyramide" genannt. Die Grabkammer des Djoser liegt nicht, wie zum Beispiel bei der Cheops-Pyramide, im Steingebäude selber, sondern im Erdreich tief unter der Pyramide und ist Opfer von Grabräubern geworden. Beim Bau wurden große Steinblöcke verwendet, die die Stabilität des Gebäudes sicherten. Hier wurden erstmals lebensgroße Statuen aufgestellt. Die Wände waren so bemalt, dass sie wie Holzwände aussahen. Insgesamt gibt es über 400 Räume.
Bei Bet Challaf (nördlich von Abydos) fand sich eine große Mastaba, die Siegel des Herrschers und seiner Mutter Nimaat-hapi enthielt * .John Garstang: Mahasna and Bet Khallaf, London 1903, Taf. VII
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