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BMW-Ihle-Dixi-Sport.jpg | BMW_Dixi_1930.JPG Dixi (lateinisch: ich habe gesprochen) war ursprünglich die Fahrzeugmarke, unter der die Fahrzeugfabrik Eisenach, gegründet 1896, seit 1903 Automobile produzierte.

Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm die Gothaer Waggonfabrik die Dixi-Werke. Der Motorrad- und Flugmotorenhersteller BMW wollte gegen Ende der 1920er Jahre in die Automobilproduktion einsteigen und suchte ein konkurrenzfähiges Produkt, um die langwierige Eigenentwicklung zu umgehen. Man entschied sich für die Fahrzeugfabrik Eisenach, die zu dieser Zeit unter dem Namen DA 1 (Dixi Austin) eine Lizenz des international sehr erfolgreichen Austin 7 der Austin Motor Company produzierten.

Es folgte eine Weiterentwicklung diese Modells unter dem Namen "BMW 3/15 PS" bzw. AM1 (für "Automobilkonstruktion München Nr. 1"), die erste eigene Automobilkonstruktion von BMW. Der Dixi DA1, bekannter unter der Bezeichnung BMW Dixi, stellt somit den Beginn der Automobilfertigung bei BMW dar.

Wie alles begann


Ursprünglich wollte der Krupp-Konkurrent Heinrich Ehrhardt einen Waffenkonzern aufbauen. Als er aber 1896 seine "Fahrzeugfabrik Eisenach" gründete, merkte er bald, daß nicht nur mit Kanonen ein gutes Geschäft zu machen war.

Gedacht - getan. Er erwarb die Nachbaurechte des französischen Decauville-Wagens und gab ihm den schönen deutschen Namen Wartburg. Ob mehr zu Ehren Eisenachs oder Richard Wagners, ist nicht bekannt. Das Fahrzeug wurde in zwei Ausführungen geliefert: als 4 PS luft- oder 5 PS wassergekühlter Zweizylinder, mit zwei bis drei Gängen. 1899 waren auf der ersten Internationalen Automobil-Ausstellung in Berlin nicht weniger als 10 verschiedene Wartburgtypen zu bewundern. Das Unternehmen entwickelte sich technisch und auch sonst in jeder Beziehung gut: die Aktien stiegen bald auf das Dreifache ihres ursprünglichen Ausgabewertes. Als es jedoch um 1900 zu einer allgemeinen kurzen Krise im deutschen Fahrzeugbau kam, die auch in Eisenach einen plötzlichen Geschäftsrückgang verursachte, machte man dafür Erhardt und seinen Sohn verantwortlich, woraufhin beide 1903 die Firma verließen.

Das Unternehmen bekam den neuen Namen Dixi-Werke, einen neuen technischen Leiter, den Autopionier Willy Seck (der schon vor 1900 durch den Bau eines Flugmotors mit modernem Spritzvergaser von sich reden gemacht hatte) und jene neuen Automodelle, die den Namen Dixi zu einem Begriff werden ließen. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Dixi von der Gothaer Waggonfabrik übernommen...

DIXI DA1


Im Jahr 1928 bauten die DIXI Werke Eisenach den bewährten Austin Seven in Lizenz nach. Es wurden Änderungen vorgenommen, wie z.B. das Versetzen der Lenkung auf die linke Seite und die Verwendung von metrischen DIN-Schrauben. Der Hubraum betrug 750 ccm. Der DIXI wurde als geeigneter Kleinwagen von Handelsreisenden, Ärzten, Ingenieuren und auch Privatleuten gekauft. Als die Bayrischen Motorenwerke in das Automobilgeschäft einsteigen wollten, erwarben sie 1929 die Dixi Werke in Eisenach und begannen dort (?) ihre Automobilproduktion. Der Dixi erhielt eine größere Karosse und wurde als BMW-Dixi DA2 bekannt. Interessant ist es zu wissen, daß die Limousinen-Karosse beim BMW DA 2 keine eigene Konstruktion war, sondern sie wurde dem französischem "Rosengart"abgekupfert".

Weblinks


Automobilhersteller | Technikgeschichte

Dixi

 

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