BAECKER1.jpg Dirk Baecker (* 1955 in Karlsruhe), ein Schüler von Niklas Luhmann, lehrt an der Privatuniversität Witten/Herdecke Soziologie. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift "Soziale Systeme" und ist Herausgeber der Buchreihe "copyrights" (erscheint im Kulturverlag Kadmos).
Nach einem Studium der Soziologie und Nationalökonomie in Köln und Paris promovierte und habilitierte er im Fach Soziologie bei Niklas Luhmann an der Universität Bielefeld. Nach Forschungsaufenthalten an der Stanford University, Johns Hopkins University und an der London School of Economics erhielt er 1996 den Ruf auf den Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und gesellschaftlichen Wandel an der Universität Witten/Herdecke. Seit 2000 hat er ebendort den Lehrstuhl für Soziologie inne. Zusammen mit Fritz B. Simon und Rudi Wimmer gründete er im Januar 2000 das Management-Zentrum Witten.
Als Vertreter der Systemtheorie hat Baecker in Forschung und Lehre eine Vielzahl von soziologischen Gebieten und Fragestellungen durchdrungen. Zu nennen wären in diesem Zusammenhang etwa Arbeiten zur Theorie der Kunst sowie der symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien. Hervorgetreten ist er allerdings als Wirtschafts- und Organisationssoziologe mit Publikationen zu den Themen Planungs- und Entscheidungstheorie, Managementtheorie sowie mit Studien zum Begriff des Risikos. Auseinandergesetzt hat sich Baecker auch mit der Logik George Spencer-Browns.
Mann | Deutscher | Soziologe | Geboren 1955
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