| Wappen | Karte |
|---|---|
| Dippoldiswalde wappen.png | mapDE_dotDippoldiswalde.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Freistaat Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Dresden |
| Landkreis: | Weißeritzkreis |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 375 m ü. NN |
| Fläche: | 63,37 km² |
| Einwohner: | 10.763 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 170 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 01744 |
| Vorwahl: | 03504 |
| Kfz-Kennzeichen: | DW |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 90 080 |
| Stadtgliederung: | 10 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 2 01744 Dippoldiswalde |
| Website: | www.dippoldiswalde.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@dippoldiswalde.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Ralf Kerndt (Unabhängige Bürger) |
Die Stadt liegt im nördlichen Erzgebirge an der Roten Weißeritz, 20 km südlich von Dresden auf halbem Weg zwischen Dresden und der Grenze zu Tschechien. Von einigen Punkten ergeben sich schöne Aussichten über Täler der Umgebung. Dippoldiswalde_Luftbild_161-6117_IMG.JPG
Die Anlage der 1218 erstmals urkundlich erwähnten Stadt erfolgte wahrscheinlich um 1200. Erfolgreiche Silbererzfunde gaben dem Markgrafen von Meißen (Dietrich der Bedrängte) Anlass zur Gründung einer Burg, in derem Schutz sich die Stadt entwickelte. Die Namensendung -walde deutet aber darauf hin, dass in Nähe von Burg und Stadt bereits vor 1200 eine kleine bäuerliche Rodungssiedlung bestand.
Der Legende zufolge geht Dippoldiswalde auf einen Einsiedler namens Dippold zurück, der in der Dippoldiswalder Heide am Einsiedlerfelsen gelebt haben soll. Dieser soll die Stadt gegründet haben. Hinter dieser Legende steht vermutlich die Person des als Martyrer ( † 23. April 997) heilig gesprochenen Bischofs Adalbert von Prag, der in der Gegend eine Einsiedelei gehabt haben soll. Dieser entstammte dem Geschlecht der Dippoldizc aus Böhmen, den damaligen Grundherren.
Die Ergebnisse der aktuellen Heimatforschung führen die Gründung der Stadt zurück auf den Ritter Dippold von Maltitz, der im Elften Jahrhundert die Gegend zuerst besiedelt haben soll, nach anderen Quellen auf Erzsucher die im Auftrag des Grundherren in die Region kamen und die Siedlung begründeten.
1401 besetzt Wilhelm I. in der Dohnaischen Fehde Dippoldiswalde, was damals zur Burggrafschaft Dohna gehörte. 1539 setzte sich die Reformation in Dippoldiswalde durch. 1632 erlitt die Stadt schwere Schäden im Dreißigjährigen Krieg.
Als Standort einer Markgrafenburg nahm Dippoldiswalde bereits frühzeitig Funktionen als Herrschafts-, Verwaltungs- und Handels- bzw. Marktzentrum für die umliegenden Orte wahr. Folgerichtig wurde die Stadt 1874 Sitz der neuen gleichnamigen Amtshauptmannschaft.
(1551-1957: Zühlke 1966; 1990-2005: Statistisches Landesamt Sachsen)
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Dippoldiswalde".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world