Ein Diplom-Ökonom ist ein Absolvent der Wirtschaftswissenschaften. Im Gegensatz zum Diplom-Kaufmann oder dem Diplom-Volkswirt wird der Diplom-Ökonom in gesamtwirtschaftlichen Aspekten ausgebildet.
=Ausbildung zum Diplom-Ökonom= Der akademische Grad eines Diplom-Ökonom wird an Hochschulen erlangt. Er umfasst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit der Spezialisierung auf ein institutionelles oder funktionelles Fachgebiet wie beispielsweise Beschaffung, Produktion, Handel, Banken mit dem jeweiligen Schwerpunkt in der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaft. Durch diese Integration betriebswissenschaftlicher, volkswirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Schwerpunkte unterscheidet er sich vom Abschluss zum Diplom-Kaufmann oder Diplom-Volkswirt. Berufsverband der Deutschen Diplom-Ökonomen ist der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte.
Im Rahmen der Bolognaverträge, zur Angleichung akademischer Abschlüsse innerhalb der EU, werden die Diplomstudiengänge in Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt.
Diplom-Ökonomen promovieren meist zum "Dr. rer. oec." oder "Dr. rer. pol.".
Auch in der ehemaligen DDR wurden an der Offiziershochschule der NVA-Zittau, an der Leipziger Handelsschule, der Universität Halle und der Universität Berlin, Diplom-Ökonomen ausgebildet. Ihre Ausbildung umfasste institutionale Schwerpunkte, wobei der Grad des Diplom-Ökonom prinzipiell, unabhängig vom Studienschwerpunkt, vergeben wurde.
=Siehe auch=
Betriebswirtschaftslehre | Volkswirtschaftslehre | Beruf | Akademische Bildung | Abschlüsse und Zertifikate
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"Diplom-Ökonom".
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